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Razzia gegen mutmaßliche Rechtsterroristen in vier Bundesländern

Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer rechtsterroristischen Vereinigung hat die Bundesanwaltschaft am Donnerstag die Wohnungen von vier Beschuldigten durchsuchen lassen. Das berichtet der „Spiegel“.

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Die Razzia richtet sich demnach gegen eine Frau und drei Männer aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Thüringen. Hintergrund der Razzia sind Ermittlungen wegen Terrorverdachts. Demnach sollen die vier Beschuldigten bereits seit September 2019 einer Gruppierung namens „Der harte Kern“ angehört haben, die unter anderem verdeckt in Chats kommunizierte und auch über rechtsextremistische Anschläge diskutiert haben soll. Ein Treffen der Gruppe soll vor eineinhalb Jahren in Heilbronn stattgefunden haben.

Nach Informationen des „Spiegel“ gab es im Zuge der aktuell laufenden Maßnahmen gegen den „Harten Kern“ keine Festnahmen. Zur Führungsriege der Gruppierung soll eine 56-jährige Frau aus dem Landkreis Unterallgäu gehören. Den Ermittlungen zufolge soll „Der harte Kern“ ideologische und personelle Schnittmengen mit der rechtsextremen „Gruppe S.“ gehabt haben, deren Mitglieder sich derzeit vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verantworten müssen.

Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

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