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Post hat Bedenken gegen Masken für alle Zusteller

Postbotin, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Post hat Bedenken gegen eine flächendeckende Ausstattung der Brief- und Paketzusteller in Deutschland mit Atemschutzmasken. „Bei einer Ausstattung aller Beschäftigten in Deutschland mit Masken rechnen wir mit einem Bedarf von einer Million Stück pro Woche“, sagte der für das Bundesgebiet zuständige Betriebschef der Deutschen Post, Thomas Schneider, der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). „Wir sehen eine flächendeckende Ausstattung unserer Zusteller mit FFP2-Masken kritisch, da zu erwarten ist, dass diese Masken dann in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen fehlen würden.“

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Das Unternehmen habe etwa 80.000 Brief- und 50.000 Paketzusteller. „Alle Beschäftigten mit Mundschutz auszustatten, wäre eine enorme Herausforderung, der wir uns aber stellen“, sagte Schneider. Die Post beobachte die aktuelle Empfehlungslage des Robert-Koch-Instituts sowie die aktuellen Anweisungen der Behörden sehr genau.

Foto: Postbotin, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Michael Schreiber
    19. April 2020 um 17.00

    Wie auf dem Laufsteg in der Modebranche… Immer mehr Leute streben nach FFP2 Masken, um diese tagein tagaus ununterbrochen zu tragen. Da frage ich in die Runde… Ob es unter anderem für die Zusteller gesundheitsfördernd ist täglich 8 Stunden einen solchen Gesichtsüberzieher zu tragen? Es sind sicher nicht im Sinne des Erfinders. Viel Spaß in den heißen Sommermonaten darunter zu schwitzen und kaum Luft zu kriegen! 😉