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Navid Kermani: Neuer Iran-Atomdeal muss Menschenrechte einschließen

Iran, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Schriftsteller Navid Kermani hat sich für weitere Verhandlungen des Westens mit den Machthabern im Iran ausgesprochen. „Aber viele Iraner fürchten, dass der Westen über die Aussicht auf einen neuen Atomdeal einmal mehr die Lage der Menschenrechte ignoriert“, sagte der Autor der Wochenzeitung „Die Zeit“.

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Deren Einhaltung müsse Teil eines jeden Abkommens sein. Die Erfahrung lehre, dass die Islamische Republik auf diplomatischen und ökonomischen Druck reagiere: „allein aus Gefälligkeit hätte sie ihr Nuklearprogramm nicht der striktesten Kontrolle in der Geschichte der Internationalen Atombehörde unterworfen.“ Gemeinsam mit der Schauspielerin Maryam Zaree, der Künstlerin Parastou Foruhar und dem Publizisten Bahman Nirumand will der Schriftsteller Navid Kermani am Donnerstagmittag vor die Bundespressekonferenz treten, um auf die Situation der Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh und aller anderen politischen Gefangenen im Iran aufmerksam zu machen.

Foto: Iran, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Shahroodi
    10. Dezember 2020 um 12.05

    Guten Morgen Herr Jermaine jetzt sind Sie auch wach! Seit Jahren werden die Menschenrechte im Iran mit Füßen getreten. Seit Jahren werden Menschen dort hingerichtet und Sie? Sie haben sich für den s.g. Islam der Mullahs und deren Atomambitionen stark gemacht. Schauen Sie sich Ihre Rede an, als Sie den LitPreis in Frankfurt in Gegenwart von Mullahs Vertreter bekommen haben. Da war es nichts von den Menschenrechten die Rede. Ich finde es dennoch gut, daß Sie auch dieses Thema ansprechen. Bisschen spät, aber gegen den Strom zu schwimmen war nie Ihre Stärke.