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Merz hofft auf „langersehnte Wende“ in Coronakrise

Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz hofft aufgrund einer neuen Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf eine grundsätzliche Wende in der Corona-Politik in Deutschland. Der „kollektive Entzug von Grundrechten für die gesamte Bevölkerung“ lasse sich nicht aufrechterhalten, sagte er in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“.

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Er könne sich vorstellen, dass die RKI-Studie „in der Tat die langersehnte erhoffte Wende für uns alle ist“. In dem internen Papier rückt das RKI von der Inzidenz als alleinigem Faktor zur Bewertung des Pandemiegeschehens ab. Künftig solle die „Hospitalisierung als zusätzlicher Leitindikator“ für die Politik gelten, also die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten. So rechnet das RKI mit einer „Abnahme des Anteils schwerer Fälle“, da die Risikogruppen fast vollständig durchgeimpft sind.

Foto: Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    12. Juli 2021 um 9.36 — Antworten

    Hat eigentlich noch kein professioneller Journalist je recherchiert, wie viele Pharma-Firmen BlackRock so betreut und berät? Warum nicht – oder wäre dann die Wahl für Typen wie Merz und Co. Geschichte?

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