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Merkel entschuldigt sich für „Osterruhe“

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem Stopp der geplanten „Osterruhe“ persönliche Fehler eingestanden. Der gesamte Vorgang habe zusätzliche Verunsicherung ausgelöst, sagte sie am Mittwochmittag nach einer Schalte mit den Regierungschefs der Länder.

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„Das bedauere ich zutiefst und dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung.“ Die Idee der Osterruhe sei mit „bester Absicht“ entstanden. In der Kürze der Zeit sei sie aber nicht gut genug umsetzbar gewesen. Merkel machte auch deutlich, dass sie die volle Verantwortung für die Entscheidung übernehme: Es sei „einzig und allein“ ihr Fehler gewesen.

Fragen von Journalisten beantwortete Merkel nicht – sie wird sich aber um 13 Uhr im Bundestag den Fragen der Abgeordneten stellen. Erst in der Nacht zum Dienstag hatten Bund und Länder sich darauf geeinigt, das öffentliche Leben über Ostern stark herunterzufahren. Der 1. und 3. April sollten „zusätzlich einmalig als Ruhetage“ definiert werden. Allerdings war im Anschluss massive Kritik an den Beschlüssen laut geworden.

Vor allem gab es Verwirrung um die Umsetzung der Maßnahme. Bis zuletzt war unklar, wie sie in der Praxis realisiert werden sollte.

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    24. März 2021 um 13.04

    >Die Idee der Osterruhe sei mit „bester Absicht“ entstanden.<

    Nee, das ist ein fataler Ausdruck eurer totalen Unfähigkeit. (Ich warte auf den Sportpalast-Auftritt: "Wollt ihr die totale Verblödung"?) Längst sind die Beispiele auch aus dem Inland bekannt. Tübingen und Rostock. Dazu hätte man von vorneherein die Erfahrungen aus dem Ausland einbeziehen sollen, vor allem die aus Asien und Skandinavien. Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland stehen untem Strich allesamt besser da als "wir". VIEL besser.
    All das hätte spätestens, allerspätetsens, seit einem halben Jahr Thema sein müssen. Stattdessen hat man Nabelschau betrieben und die "Partei mit der Wirtschaftskompetenz" machte ihrem Namen einmal mehr alle Ehre – was die privaten Bankkonten angeht. Dank an die ungeschicktesten Vertreter dieser Partei, so wissen wir was abging. Aber selbst Dilletanten wie Jens Spahn scheinen ja nicht ganz leer ausgegangen zu sein. (smily)
    Und jetzt reichts wirklich langsam mal. Haut ab, tretet zurück. Neuwahlen wären jetzt die einzige demokratische Lösung – und hoffentlich finden wir die Unionsparteien dann endlich dort. wo sie hingehören. "Sonstige"!