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Merkel befürchtet vielfaches Sterben „auf den letzten Metern“

Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich betroffen gezeigt über Schicksale von alten Menschen, die bei ausbleibenden Impfungen in Angst vor einer tödlich verlaufenden Corona-Infektion leben müssen. „Da gibt es dramatische Schicksale“, sagte sie der RTL/n-tv-Redaktion.

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Umso mehr müsse man die anderen Schutzregeln einhalten, gerade in den Pflegeheimen. „Wir müssen jetzt ganz, ganz vorsichtig sein, damit auf den letzten Metern nicht so viele Menschen noch sterben“, so die Kanzlerin. Zugleich zeigte sich Merkel verblüfft, wie ungewöhnlich schnell Impfstoffe zustande gekommen seien. „Wenn Sie mich im Sommer des Jahres 2020 gefragt hätten, ob wir zu Weihnachten einen Impfstoff haben, wäre ich ganz zögerlich gewesen das zuzusagen. Ich finde das ist schon ziemlich schnell gegangen.“

Zudem verteidigte die CDU-Politikerin ihre Entscheidung, die Impfstoffe über die Europäische Kommission zu erwerben, die wegen geringer Bestellmengen und des späten Bestellzeitpunktes heftig kritisiert wird. „Es ist einfach nicht erwiesen, dass, wenn wir mehr bezahlt hätten oder mehr bestellt hätten, wir am Anfang mehr bekommen hätten.“ Der Impfrückstand auf Großbritannien erkläre sich durch die dortige „Not-Zulassung“, sagte die Kanzlerin.

Die EU habe sich für einen „gründlichen Weg“ entschieden. „Deshalb ist es ein bisschen langsamer gegangen, das ist richtig, aber ich glaube, wir werden da auch noch ein ganzes Stück aufholen“, so Merkel.

Foto: Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

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