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Marburger Bund warnt trotz sinkender Fallzahlen vor Nachlässigkeit

Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz sinkender Infektionszahlen sieht die Ärztegewerkschaft Marburger Bund die dritte Corona-Welle noch nicht überwunden. Das sagte die Verbandsvorsitzende Susanna Johna der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

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„Der Anstieg ist vorerst gebremst, die Fallzahlen gehen zurück. Das ist eine sehr gute Nachricht für uns alle. Noch sind wir aber nicht aus dem Gröbsten raus.“ Nur wenn es gelinge, das Impftempo konstant sehr hoch zu halten, könne man auf Entspannung im Sommer hoffen, so Johna.

Sie verwies bei auf die Situation in den Krankenhäusern. „Wir sehen jetzt Anzeichen einer Entspannung der Infektionslage, die sich allerdings in den Krankenhäusern erst mit einer Verspätung von zwei bis drei Wochen auswirken wird.“ Johna fordert dabei noch mehr Tempo beim Impfen. „Bei steigenden Impfstoffmengen muss alles unternommen werden, diese auch rasch unters Volk zu bringen. Wir dürfen uns jetzt keine impfschwachen Tage leisten und müssen auch an den Wochenenden die hohe Taktung unbedingt beibehalten. Sobald die Priorisierung aufgehoben ist, kommt es ganz entscheidend darauf an, die Betriebsärzte einzubinden“, sagte Johna weiter.

Für die Übergangszeit, in der noch nicht genügend Menschen vollständig geimpft sind, warnte sie vor Nachlässigkeit. „In einer Übergangsphase gibt es immer mehr Menschen, die sich aufgrund der Erstimpfung vor Ansteckung sicher wähnen und gleichzeitig noch einen großen Anteil der Bevölkerung, der diesen Impfschutz nicht hat. Die Wahrscheinlichkeit neuer Mutationen oder steigender Übertragungen durch mangelndes Einhalten der AHA-Regeln sinkt erst, wenn wir eine hohe Immunisierung der Bevölkerung erreicht haben.“

Foto: Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    2. Mai 2021 um 15.07 — Antworten

    Vielleicht sollte man erstmal die Nds. Impfhotline wieder erreichbar machen? Seit Wochen nur die Ansage „wegen Überlastung nicht erreichbar“ – da liegt wohl der Hörer neben dem Telefon. Wie soll da die Planung und Vergaben von Impfterminen funktionieren? Nach Anfrage beim Impfzentrum vor Ort „nicht zuständig, wenden Sie sich an die Hotline!“
    So langsam sollte die Nomenklatura doch durchgeimpft sein und der kleine Bürger auch etwas abbekommen.

    Gnaaa…..

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