Makrookönom: Normalbetrieb an Schulen volkswirtschaftlich wichtig
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Malte Rieth, Makroökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hält die vorgesehene Rückkehr zum Regelbetrieb in den Schulen für volkswirtschaftlich dringend geboten. „Ein knappes halbes Schuljahr an Bildungsausfall bedeutet selbst nach konservativen Schätzungen einen künftigen Wohlstandsverlust von mindestens 110 Milliarden Euro“, sagte Rieth der „Bild“ (Samstagausgabe). Noch nicht eingerechnet sei hier der Arbeitsausfall der Eltern.
Die Bildungsminister der Länder haben am Freitag beschlossen, „möglichst schnell“ in den Regelbetrieb an den Schulen zurückzukehren. Einige Länder, darunter NRW und Thüringen, haben bereits angekündigt, noch vor den Sommerferien teilweise wieder alle Schüler in die Klassen zu lassen.
Foto: Abgeschlossenes Schultor, über dts Nachrichtenagentur
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