Linke verlangt Schulgipfel im Kanzleramt
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts steigender Zahlen von psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in der Pandemie hat Linksfraktionschef Dietmar Bartsch eine schnelle Rückkehr zum Regelunterricht und einen Schulgipfel im Kanzleramt gefordert. „Kinder sind die Verlierer dieser Pandemie in Deutschland“, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).
„Bis zu 800 Stunden Unterrichtsausfall in den Schulen, soziale Isolation von Freunden und geschlossene Freizeit- und Sporteinrichtungen richten bei Kinderseelen vielfach unverzeihliche Schäden an.“ Boomende Praxen für Kinderpsychiatrie sein ein „Debakel für unser Land“. Während täglich Impfquoten und Urlaube diskutiert würden, fehle Eltern und Kindern die Perspektive auf einen geregelten Präsenzunterricht. Notwendig sei jetzt ein „ein Signal für Kinder und Schule“.
Die Bundeskanzlerin sei aufgefordert, „die Scheuklappen für Kinder abzulegen und zu einem Schulgipfel in das Kanzleramt zu laden“. Es brauche das bundesweite abgestimmte Signal, wann bei stabil niedriger Inzidenz Präsenzunterricht als Regel zurückkehre, sagte Bartsch. Dies dürfe nicht auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben werden.
Foto: Abgeschlossenes Schultor, über dts Nachrichtenagentur
Sport1. Bundesliga: Stuttgart verliert gegen Gladbach
Sport2. Bundesliga: Bochum und Wolfsburg trennen sich unentschieden
NachrichtenHerrmann: Abwanderung von Berliner Polizisten alarmierend
NachrichtenDax lässt deutlich nach – steigende Ölpreise belasten
NachrichtenSöder will „Extremisten-Klausel“ beim Länderfinanzausgleich
NachrichtenPiloten werfen Ryanair gezielte Gewerkschaftsbekämpfung vor

1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
18. Mai 2021 @ 13.59
Wozu soll das gut sein? Wir wissen doch bereits, daß im Kanzleramt keinerlei Sachverstand zu auch nur irgendeinem Thema vorhanden ist. Man kann nur vermuten, aber Leute wie dieser „Kanzleramtsminister“ Braun, nur ein Beispiel, sind im Hauptberuf gescheitert und dann eben in die Politik gegangen?
Fragen sollte man Lehrer, Kinderpsychologen, Psychiater in der längst völlig überlasteten Kinder- und Jugendpsychiatrie und Eltern, das Gefasel der Politiker ist bestenfalls Zeitverschwendung. Bestenfalls!