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Lindner gegen Auslandsfinanzierung muslimischer Gemeinschaften

Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner warnt vor einer Auslandsfinanzierung muslimischer Glaubensgemeinschaften. Sie müssten stattdessen von ihren Mitgliedern in Deutschland getragen werden, sagte er der „Welt“ (Donnerstagsausgabe).

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„Damit bekommen liberale und progressive Muslime ein größeres Gewicht.“ Lindner sprach sich außerdem für ein Verbot der antisemitischen Terrororganisationen Hamas und PFLP aus. „Es genügt nicht, nur ihre Flaggen oder Symbole zu verbieten.“ Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Dietmar Bartsch, kritisierte unterdessen die nordrhein-westfälische Landesregierung für ihre Entscheidung, beim islamischen Religionsunterricht wieder mit dem deutsch-türkischen Moscheeverband Ditib zusammenzuarbeiten.

„Erdogans Arm hat in deutschen Klassenräumen nichts verloren. Es war ein großer Fehler von Armin Laschet, diesen Leuten in Nordrhein-Westfalen den roten Teppich auszurollen“, sagte Bartsch der „Welt“. Der Linksfraktionschef sprach sich zudem gegen eine finanzielle Unterstützung des deutschen Staates für Ditib aus: „Dass in den rund 900 Ditib-Moscheen in Deutschland nach Vorgaben der Religionsbehörde aus Ankara gepredigt wird und dies mit Steuergeld unterstützt wird, ist inakzeptabel und muss enden.“

Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur

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