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Lindner droht Kreml mit „eiserner Konsequenz“

Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat der russischen Führung mit „eiserner Konsequenz“ gedroht, sollte Russland die Ukraine angreifen. „Der Kreml muss sich darüber im Klaren sein, dass das Überschreiten von politischen und territorialen Grenzen einen hohen Preis für Russland bedeuten würde“, sagte er dem Sender n-tv.

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Auf konkrete Maßnahmen wollte sich Lindner nicht festlegen: „Wo wir im Einzelnen die russische Führung und diejenigen, die sie unterstützen, treffen würden, sollte man nicht öffentlich diskutieren.“ Es wäre nicht weise, über einzelne Sanktionen öffentlich zu spekulieren, so der Finanzminister. „Das erlaubt doch dem Gegenüber, sich taktisch vorzubereiten auf das, was kommt. Sanktionen, die man im Fall einer Eskalation ausspricht, sollen aber ja gerade eine empfindliche Wirkung entfalten.“

Auf die Frage, ob die Wahrnehmung im Kreml sein könne, dass man sich im Westen nicht auf harte Sanktionen einigen könne, sagte Lindner: „Diese Fehlannahme sollte dem Kreml nicht unterlaufen.“

Foto: Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Manfred Murdfield
    6. Februar 2022 um 10.38

    Wie bekannt: wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, der zeigt mit drei Fingern auf sich selbst. Was soll die Kriegstreiberei von Menschen, vor allem Bonzen, die die Nachteile nicht ausbaden müssen, weil sie ihr Schäfchen im Trockenen haben. ⅔ der Deutschen sind gegen eine Eskalation und gegen Waffenlieferungen. Auch wenn der Konflikt beendet sein sollte, die Waffen verbleiben in der Ukraine, bei der ja auch die Menschen, die Milliardenprofite aus dem Gastransit schöpfen, andere Staaten beschimpfen.