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Lauterbach will Astrazeneca-Freigabe für alle Prio-Gruppen

Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert, den Astrazeneca-Impfstoff ab sofort für alle Impfberechtigten aus den ersten drei Prioritätsgruppen freizugeben. „Es bleibt Impfstoff liegen, weil sich nicht genug Personen aus der ersten Prioritätsgruppe anmelden oder nicht zum Termin erscheinen. Das ist eine absurde und unerträgliche Situation“, sagte Lauterbach der „Bild am Sonntag“.

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Man müsse beim Astrazeneca-Impfstoff jetzt unbürokratisch die Impfzentren für alle unter 65 Jahren aus den ersten drei Prioritätsgruppen öffnen. „Dann könnten wir die Impfzentren endlich voll auslasten.“ Sehr optimistisch schaut Lauterbach hingegen auf von der israelischen Website „ynet“ vorab publizierte Ergebnisse einer Studie des israelischen Gesundheitsministeriums und Pfizer.

„Diese Auswertungen sind von großer Bedeutung. Sie sind der erste klare Hinweis darauf, dass man sich nach der Impfung nicht ansteckt und auch nicht ansteckend ist“, sagte Lauterbach der Sonntagszeitung. Damit würde die Impfung eine Herdenimmunität tatsächlich ermöglichen. „Und die Rückkehr zum normalen Leben möglich machen. Zumindest deuten das die Ergebnisse mit Biontech zum jetzigen Zeitpunkt an.“

Foto: Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    21. Februar 2021 um 11.55 — Antworten

    Welche Zeitung war das doch gleich, die uns in diesen Tagen vorrechnet, daß es überhaupt nur in zwei Monaten eine „Übersterblichkeit“ in Deutschland gab? Ach ja – richtig: DIe Welt – und da der Herausgeber. Damit steht „Corona“, was das angeht, in etwa mit der Grippewelle 2018 gleich.
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article226696691/Stefan-Aust-zu-Corona-Die-Panikstimmung-jedenfalls-erscheint-uebertrieben-zu-sein.html
    Nun ja, Hauptsache etlichen Ministern geht die Angsmache zum Machterhalt nicht aus…
    Und noch etwas: Der feine Herr Lauterbach wollte beim impfen „helfen“ – und sollte nicht. Nach einem emsländischen Käseblatt, weils viel zu gefährlich für ihn gewesen wäre. Da lügt die Zeitung, wie man so schön sagt, „wie gedruckt“.. Lauterbach hat nicht einmal die Qualifikation einer Pflegefachkraft – und darf deswegen nicht am Patienten arbeiten. Er ist und bleibt eben nur ein Rechenschieber mit vagen Eindrücken vom realen Medizinbetrieb…

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