Krieg im Nahen Osten beeinflusst deutschen Unifil-Einsatz kaum
Die deutsche Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ wird ihren Einsatz im Mittelmeer im Rahmen der UN-Mission Unifil ungeachtet des Krieges im Nahen Osten unverändert fortsetzen.
Auf die Frage, ob die Einsatzbereitschaft etwa gegen Drohnenangriffe verstärkt worden sei, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag der dts Nachrichtenagentur, dass ein Kriegsschiff, welches im Einsatz sei, immer eine hohe Einsatzbereitschaft rund um die Uhr habe. Es sei aber klar, dass eine solche Bedrohungslage wie vor Ort etwas mit der Crew mache und man „nochmal zehn Prozent wahrscheinlich oben drauf packt“.
„Aber das Schiff fährt weiter seinen Einsatz und ist natürlich im UN-Rahmen eingebunden“, so der Sprecher weiter. Und da werde es von der UN-Operationsführung geführt und er könne „keine wesentliche Abweichung feststellen, außer natürlich, dass die Lage sich natürlich massiv verschärft hat“.
Die Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ war Mitte Februar von Wilhelmshaven aus in Richtung libanesische Küste aufgebrochen und hatte am Wochenende einen Zwischenstopp auf Zypern eingelegt. Sie nimmt regulär an der UN-Friedensmission Unifil teil.
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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