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Kreml droht Schweden und Finnland

Kreml, über dts Nachrichtenagentur

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Die russische Regierung hat den erwarteten NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands als „Fehler mit weitreichenden Folgen“ bezeichnet. Die Sicherheit beider Länder werde durch den Schritt nicht gestärkt, sagte der russische Vize-Außenminister Sergei Rjabkow am Montag in Moskau.

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Man werde diese Situation nicht akzeptieren. Die weltweite Sicherheitslage würde durch die nordischen NATO-Beitritte radikal verändert, fügte der Vize-Außenminister hinzu. „Das allgemeine Niveau der militärischen Spannungen wird zunehmen, die Berechenbarkeit in diesem Bereich wird geringer.“ Die genauen Konsequenzen, die der Kreml ziehen will, ließ Rjabkow zunächst noch offen.

In Finnland und Schweden hatte sich am Wochenende eine breite Zustimmung für einen NATO-Beitritt abgezeichnet. Zeitnahe Mitgliedsanträge werden erwartet. Beide Länder ändern damit vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ihre jahrelange Strategie der Neutralität.

Foto: Kreml, über dts Nachrichtenagentur

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5 Kommentare

  1. Gudrun Henkel
    16. Mai 2022 um 13.50

    Es wird in diversen Artikeln und aus unterschiedlichen Richtungen immer wieder über Fehler der EU und im speziellen den Fehlern von D geschrieben. Nun bringe ich mal Russlands/Putins Fehler ins Spiel. Putin glaubte daß er die EU mit diesem Krieg und den andauernden Drohungen, die er dem Westen ggüber ausspricht, spalten könnte. Tja, weit gefehlt, der Westen rückt stärker zusammen und daß Finnland und Schweden in die Nato wollen ist auch sein „Verdienst“. Auch der Patriotismus wird wachsen. Danke Putin 🙂

  2. Genosse Oberleutnant Jürgen Hübner
    16. Mai 2022 um 14.26

    Ach, der Diktator droht wieder.
    Bleibt es nicht jedem unabhängigen, souveränen Land selbst überlassen zu entscheiden, was man will.
    Will er sich tatsächlich mit der NATO anlegen?
    Seinen Warschauer Pakt gibt es schon längst nicht mehr, die NATO nach wie vor und auch schon lange mit Mitgliedsstaaten, die vorher im Warschauer Pakt vertreten gewesen sind.
    Bald steht er ganz allein da, dieser widerliche russische Schmierlappen

    • Gerrit KRÜGER
      17. Mai 2022 um 8.57

      Mal schauen was diese Drohung beinhaltet oder was draus wird. Nun haben wir ganz anderen Putin als bisher…

  3. Brigitte Bork
    16. Mai 2022 um 14.54

    Auf jeden Fall sollen die beiden Länder ich Absicht verfolgen, Putin muss wissen, was er fa vom Zaun gerissen hat. Es ist einzig und allein sein Zutun mit diesem gestesschwachen Krieg . Er muss gestürzt werden. Völkermord muss hier geahndet werden. Diesen
    Mörder muss man jetzt stoppen.

    November 2006 – Saddam Hussein wird zum Tode verurteilt. Im Frühjahr 2003 überrollt eine von den USA geführte Invasionsarmee den Irak: Machthaber Saddam Hussein versteckt sich, bis er im Dezember 2003 in einem Erdloch entdeckt wird. Danach wird er vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt.

    Wann wird hier gehandelt…

  4. Kurt
    16. Mai 2022 um 16.57

    Putin-Pitbul ohne Zähne