Kiesewetter: „Können 100 Marder liefern“

Bundeswehr-Panzer ´Marder´, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hält erheblich mehr Waffenhilfe für die Ukraine für möglich. „Wir können auf jeden Fall hundert Marder liefern, dreißig davon in kürzester Zeit“, sagte Kiesewetter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).

„Dasselbe gilt für Kampfpanzer Leopard 1.“ Vielleicht könne Deutschland damit den angerichteten Schaden in den Beziehungen zur Ukraine wiedergutmachen. Mit der bisherigen Ukrainepolitik der Bundesregierung ging Kiesewetter gegenüber der FAS hart ins Gericht. Auf Putin gemünzt sagte er: „Deutschland hat offenbar noch immer die Hoffnung, mit einem Kriegsverbrecher zu verhandeln, der alle nach Strich und Faden belogen hat. Ich frage mich, wie weit dieser politische Masochismus noch reicht.“

Anzeige

Kiesewetter befürchtet im schlimmsten Fall einen Zerfall der Ukraine, falls eine weitere Unterstützung ausbleibt. Ihr drohe „ein Diktatfrieden, wenn der Winter beginnt und die Kräfte ermatten“, sagte der Politiker der FAS. „Damit droht ihr eine Waffenstillstandslinie, hinter der Russland seine Kräfte auffrischt und Kriegsverbrechen vertuscht. Und müssen wir damit rechnen, dass Russland mit einer Frühjahrsoffensive den Weg in Richtung Kiew gehen wird. Das wäre der vollständige Zerfall der Ukraine.“

Die Zeit spiele für Putin, ergänzte Kiesewetter. „Die Ukraine kämpft zwar mit allem, was sie hat. Sie hat aber kaum noch was.“

Foto: Bundeswehr-Panzer ´Marder´, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenBericht: Trump ordnete Aufhebung der Starlink-Drosselung anNachrichtenDeutschland-App liegt hinter Zeitplan zurückNachrichtenCSU: SPD-Spitze muss Rot-Grün-Rot in Berlin verhindern
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
BremenBericht: Mercedes-Benz will Zahl der Leiharbeiter reduzierenBremenWetterbericht für Niedersachsen/Bremen (23.10.2026)NachrichtenRhein drängt auf Senkung der StromsteuerNachrichtenDeutschland erteilt deutlich weniger Langzeit-Visa für RussenNachrichtenRechtswissenschaftler zweifelt an Reform der NachrichtendiensteNachrichtenVon Notz: Bundesregierung mehrfach vor IT-Sicherheitslücken gewarnt

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok