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Karliczek drängt zu Ausbau der Impfstoffproduktion

Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich für den Ausbau von Produktionskapazitäten bei Impfstoffen ausgesprochen. „Die Amerikaner profitieren vor allem davon, dass sie umfangreiche Produktionsstätten im Land haben“, sagte sie der „Welt am Sonntag“.

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Die fehlten in dieser Breite in Europa. „Ich halte nichts von einer Kriegswirtschaft, aber natürlich müssen wir auch die Produktionskapazitäten in den Blick nehmen.“ Karliczek fordert, Produktionsnetzwerke unter Unternehmen zu knüpfen und Anreize für den Aufbau von Produktionsstätten zu schaffen. „Wir brauchen Reservekapazitäten. Wir brauchen insgesamt einen umfassenderen gesundheitlichen Katastrophenschutz.“ Karliczek sprach sich außerdem für die Schaffung einer „neuen starken europäischen Institution“ aus, „die sich ganz massiv der Vorsorge gegen Pandemien und andere Gesundheitsnotfälle annimmt“. Das Projekt solle möglichst noch in diesem Jahr gestartet werden. „Eine Einrichtung nach Vorbild der amerikanischen BARDA sollte die Erforschung von Impfstoffen und Medikamenten gegen solche Krankheiten generell vorantreiben.“

Foto: Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer, über dts Nachrichtenagentur

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