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IT-Berater der Bundesregierung kritisiert NINA-Warn-App

Smartphone-Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Thomas Jarzombek (CDU), Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitalwirtschaft, kritisiert die NINA-Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Diese sei „gescheitert“, sagte Jarzombek der „Bild“ (Donnerstagausgabe).

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„Man darf die Warnung nicht davon abhängig machen, dass Menschen diese App installieren“, sagte er. „Die Warnung muss zu den Menschen kommen, nicht umgekehrt.“ Selbst die Corona-Warn-App sei weit davon entfernt, 100 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. „Eine Warn-App kann höchstens Zusatz sein, nicht Kern der Warninfrastruktur“, so der IT-Experte weiter. „Bedenkenswert ist auch der Abstumpfungseffekt: Mich hat die NINA-Warnapp vor extremer Hitze gewarnt. Wenn Menschen ständig solche Warnmeldungen bekommen, nehmen sie die wirklich brisanten Warnungen vielleicht nicht mehr ausreichend ernst.“

Foto: Smartphone-Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur

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