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Intensivmediziner beklagt Stagnation beim Impfen

Impfkabine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Intensivmediziner Uwe Janssens hat sich besorgt über den aktuellen Stillstand der Impfkampagne geäußert. „Wir wissen aus verschiedenen Berechnungen, dass, wenn wir es nicht schaffen, 85 Prozent der 59- bis 70-Jährigen zu impfen, dann haben wir im Herbst ähnliche Zustände auf den Intensivstationen wie Anfang des Jahres, bis zu 6.000 Intensivpatienten“, sagte Janssens der RTL/n-tv-Redaktion.

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Für die Impfmüdigkeit der Deutschen macht der ehemalige Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin die Politik mitverantwortlich: „Das Signal der Politiker, alles wieder zu öffnen und den Leuten das Gefühl zu geben, alles ist wieder gut, das war ein Schritt zu schnell.“ Eine Impfpflicht für Pflegepersonal lehnt Janssens auch vor dem Hintergrund des ohnehin herrschenden Personalmangels allerdings ab: „An dieser Stelle mit drastischen Maßnahmen vorzugehen, wird einige Leute wegtreiben. Ob das der richtige Weg ist, glaube ich nicht.“ Man müsse weiter versuchen, die Menschen zu erreichen und „das werden wir nicht mit Geboten und Verboten schaffen, das ist meine feste Überzeugung“, so Janssens.

Foto: Impfkabine, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    21. Juli 2021 um 16.41 — Antworten

    Ja klar, irgendeine wohlfeile Erklärung muß ja her. Daß die Impfstoffe nur eine zeitlich begrenzte Zulassung haben (zu schnell und zu wenig „getestet“), und daß die Politk selbst mit all ihren Rechtsbrüchen (Prof.Papier, https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-verfassungsrecht-kritik-hirte-kingreen-tweet-rechtswissenschaft-bundestag-experten/ usw.) und Zwangsmaßnahmen durch die Hintertür für erhebliche Zweifel an der Seriosität der Maßnahmen gesorgt haben darf man natürlich nicht so sagen, nicht wahr?
    Es ist der intelligentere Teil der Gesellschaft, der aus guten Gründen die Impfung verweigert denn über Folgeschäden auch der Impfungen ist viel zu viel Furchtbares bekannt geworden – und eine realistiche Aufklärung hat man, aus welchen Gründen auch immer (?), bisher jedenfalls tunlichst vermieden. Was sollte auch ein kleiner Bankangestellter mit sehr eingeschränkter Beratung aus noch eingeschränkteren Fachkreisen zu Aufklärungen beitragen?

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