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Importpreise im Februar gesunken

Container, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Importpreise in Deutschland sind im Februar 2020 um 2,0 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Im Januar 2020 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei -0,9 Prozent gelegen, im Dezember 2019 bei -0,7 Prozent.

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Gegenüber Januar 2020 fielen die Importpreise im zweiten Monat des Jahres um 0,9 Prozent. Eindeutige Auswirkungen der aktuellen Coronakrise auf die Importpreise konnten nach Angaben der Statistiker für den Berichtsmonat nicht festgestellt werden. Der Rückgang der Importpreise gegenüber Februar 2019 war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energieeinfuhren waren im Februar 2020 um 17,3 Prozent billiger als im Februar 2019 (-10,5 Prozent gegenüber Januar 2020). Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas mit einem Minus von 34,0 Prozent. Die Preise für Erdöl lagen 5,9 Prozent und die Preise für Mineralölerzeugnisse mit 12,9 Prozent unter denen von Februar 2019. Die Preise für importierte Vorleistungsgüter sanken im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, stiegen aber gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent. Im Vergleich zu Februar 2019 verbilligten sich unter anderem elektronische Bauelemente (-11,3 Prozent) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-8,1 Prozent). Dagegen lagen die Preise für Eisenerze (+13,9 Prozent) sowie für Edelmetalle und Halbzeug daraus (+48,4 Prozent) erheblich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Preise für importierte Investitionsgüter lagen unterdessen um 0,5 Prozent unter denen von Februar 2019. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie leicht um 0,1 Prozent. Während unter anderem Smartphones (-10,9 Prozent) und Tablets (-10,1 Prozent) billiger waren, wurden Maschinen zu 1,4 Prozent sowie Mess-, Kontroll-, Navigations- und ähnliche Instrumente und Vorrichtungen zu 2,2 Prozent höheren Preisen als im Februar 2019 importiert. Verbrauchsgüter waren im Vergleich zum Vorjahr 1,7 Prozent teurer, teilte das Bundesamt weiter mit. Die Importpreise für Gebrauchsgüter stiegen um 0,7 Prozent. Die Einfuhrpreise für landwirtschaftliche Güter lagen 8,1 Prozent höher als im Februar 2019 (+1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat). Während insbesondere lebende Schweine (+62,5 Prozent) deutlich teurer waren als vor einem Jahr, wurde vor allem Getreide (-5,0 Prozent) zu niedrigeren Preisen importiert.

Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

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