Handwerkspräsident rechnet bei Viertagewoche mit Wohlstandsverlust
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, rechnet bei einer flächendeckenden Einführung der Viertagewoche mit einem Wohlstandsverlust in Deutschland. „Es ist Sache der Betriebe und der Beschäftigten, sich miteinander zu vereinbaren“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).
„Und auch jetzt schon können entsprechende arbeitsrechtliche Vereinbarungen getroffen werden“, so Dittrich. „Ich würde mir wünschen, dass das Arbeitszeitgesetz mehr Flexibilität für die individuellen Wünsche zuließe, etwa durch eine wöchentliche und nicht länger tägliche Höchstarbeitszeit“, sagte er. „Aber ich halte es mit Blick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf auch für unrealistisch zu glauben, dass wir alle nur noch vier Tage die Woche arbeiten können, ohne dass damit in der Gesellschaft ein Wohlstandsverlust einhergeht.“
Foto: Haus des Deutschen Handwerks (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
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