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Grüne klagen über „rechte Schmutzkampagne“

Michael Kellner und Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen klagen über eine bundesweite Plakatkampagne, in der die Partei heftig kritisiert ist. Auf den ersten Blick sehen die Plakate aus wie von den Grünen selbst, doch die abgebildeten Sonnenblumen verwelken neben Slogans wie „Verbote, Bevormundung, Steuererhöhung – GrünerMist 2021“.

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„Die Kampagne hat mit Sicherheit viel Geld gekostet, ist professionell gestaltet und kupfert ganz bewusst unser Design ab“, schrieb Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Dienstag in einer E-Mail an Unterstützer, die der dts Nachrichtenagentur vorliegt. „Rechtlich können wir dagegen nichts tun, aber ich sage Dir eins, und ich sage es deutlich: Keine Fake News Kampagne, keine gefälschten Zitate oder Bilder, keine rechte Desinformation, kein noch so schmutziger Wahlkampf wird uns aufhalten“, schreibt Kellner. Die Plakate hängen demnach seit Montag bundesweit in vielen Städten. Sprecher ist nach eigenen Angaben ein früherer CDU- und CSU-Politiker, dem auch eine Nähe zur AfD nachgesagt wird.

„Internetauftritt und Großplakate sind aus Spenden von Mittelständlern und engagierten Bürgern finanziert, die sich zum Ziel gesetzt haben, ein `weiteres sozialistisches Großexperiment auf deutschem Boden` zu verhindern“, heißt es in einer Presseerklärung.

Foto: Michael Kellner und Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    10. August 2021 um 20.03

    Worüber wundern die sich? Gegen welche tiefste Gosse sie angetreten sind haben sie doch wissen müssen.