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Grimm verlangt kompletten Neuanfang beim Rentenpaket

via dts Nachrichtenagentur

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die schwarz-rote Koalition angesichts des Rentenstreits aufgefordert, das komplette Rentenpaket zu überarbeiten.

„Am besten wäre es, wenn die Koalition das Paket noch einmal komplett aufschnüren würde: keine Mütterrente, keine Haltelinie und Reformen, die tatsächlich die Tragfähigkeit des Systems sicherstellen“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Es gilt, das Renteneinstiegsalter an die längere Lebenserwartung zu koppeln und den Anstieg der Bestandsrenten an das Preisniveau und nicht länger an die Löhne zu knüpfen. Den Nachhaltigkeitsfaktor sollte man wieder einsetzen“, so das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung.

„Das Rentenpaket führt komplett in die falsche Richtung“, sagte Grimm weiter. „Die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung steigen, obwohl eigentlich dringend geboten wäre, den Anstieg der Ausgaben wirksam und deutlich zu senken.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    19. November 2025 um 8.53 — Antworten

    Aha, alles von vorn – und ohne die CSU-Mütterrente z. B. Wer hatte uns diesen inzwischen offensichtlich nicht bezahlbare Idee mit wessen Unterstützung doch gleich serviert? CSU und CDU.
    Währenddessen wehrt sich ein ganzes Land gegen die unverschämte Arroganz „unseres“ Kanzlers, der nichts Besseres zu tun hatte als den Gastgeber der Klimakonferenz zu beleidigen. Immerhin – DAS kann er…

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