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„Fridays for Future“ mit Wahlprogramm der Union unzufrieden

Schülerprotest am 29.03.2019, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Carla Reemtsma, Klima-Aktivistin und Sprecherin von „Fridays for Future“, kann dem 140 Seiten starken Wahlprogramm von CDU und CSU nicht viel abgewinnen. „Mit ihrem Wahlprogramm hat sich die Union gegen jede einzelne Maßnahme entschieden, die die Emissionen senken würde“, sagte sie dem Nachrichtenportal Watson.

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Das angekündigte und bereits beschlossene Ziel Klimaneutralität 2045 reiche für die Eindämmung der Klimakrise auf maximal 1,5 Grad nicht aus. „Die Union hält weiterhin am Kohleausstieg 2038, Steuererleichterungen für Kohle, Öl und Gas sowie Erdgas als `Brückentechnologie` fest. Stattdessen will sie die Klimaziele allen Ernstes mit Vorhaben wie Flugtaxen einhalten.“ Reemtsma vermisst einen Fortschritt im Programm: „Dieses Wahlprogramm ist nicht mehr als der jahrelange klimapolitische Stillstand, der uns in die aktuelle Klimakrise hineingeführt hat und diese weiter eskalieren wird.“

Foto: Schülerprotest am 29.03.2019, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    21. Juni 2021 um 23.30

    Na ja, Kanzlerkandidat Laschet hat ja in der Sendung „heute journal“ am 21. 06. klar gesagt, worum es den Unionsparteien geht. Die Pandemie (!) ist nur zu beenden, wenn eine ganze Reihe der Wirtschaft „nützlichen“ Voraussetzungen erfüllt werden. Ziel ist demnach ein stabiles Wirtschaftswachstum – – – als hätte es gewisse Grundlagenerkenntnisse aus und seit dem Jahre 1972 nie gegeben. Lernprozesse in den Unionsparteien? Null, plus dem Eingeständnis, daß gewisse diktatorische Maßnahmen der jüngsten Zeit der Marktlage zu allererst zu „verdanken“ waren.