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Fall Maja T.: Wadephul kündigt erneute Gespräche mit Ungarn an

via dts Nachrichtenagentur

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat erneute Gespräche mit der ungarischen Regierung über die in Ungarn inhaftierte Maja T. angekündigt.

„Wir werden in dieser Sache kommende Woche erneut in Ungarn vorstellig werden“, sagte Wadephul dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Zunächst gehe es darum, Haftverbesserungen zu erreichen. „Unsere Bemühungen setzen wir intensiv fort“, so Wadephul.

Allerdings habe Ungarn bisher sein Interesse an eigener Strafverfolgung bekräftigt. Maja T. sei „schwersten Vorwürfen ausgesetzt“, sagte der Minister. „Auch in Deutschland würde Maja T. daher mit einem Strafverfahren rechnen müssen.“

Maja T. aus Jena wird in Ungarn Körperverletzung bei Protesten gegen Rechtsextreme vorgeworfen. Das Bundesverfassungsgericht hatte ihre Auslieferung an Ungarn für unzulässig erklärt. Allerdings hatten die sächsischen Behörden diese Eil-Entscheidung nicht abgewartet.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    12. Juli 2025 um 10.38 — Antworten

    Nun ja, wir wissen, wer Sachsen regiert. Der Name des Stammesfürsten sagt schon alles, Kretschmer. Wo die Unionisten „regieren“, herrscht stets das Chaos – und die Unanständigkeit, was auch sonst?

  2. Vati5672
    14. Juli 2025 um 5.51 — Antworten

    @W. Lorenzen-Pranger

    Nationalsozialistisches Verhalten – in fremde Länder fahren und vorsätzlich, geplant
    und bandenmäßig Menschen schwer zu verletzen – kann sich kein Staat gefallen lassen.

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