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Forsa: SPD verliert – Grüne legen zu

Grüne auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wahlabsichten der Bundesbürger haben sich gegenüber der Vorwoche laut Forsa-Umfrage nur bei zwei Parteien geändert. Die SPD fällt um zwei Prozentpunkte auf 14 Prozent, die Grünen verbessern sich um zwei Prozentpunkte auf 17 Prozent, so das „RTL/n-tv-Trendbarometer“. Damit haben die Grünen die Sozialdemokraten wieder als zweitstärkste politische Kraft abgelöst.

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Die Union erreicht in der vierten Woche in Folge 40 Prozent. Ein rot-rot-grünes Bündnis käme derzeit gemeinsam auf 39 Prozent und wäre damit nicht regierungsfähig. Die Union käme mit den Grünen auf 57, mit der SPD auf 54 Prozent. Sowohl Schwarz-Grün als auch Schwarz-Grün wären damit mögliche regierungsfähige Koalitionen. Die weiteren Parteien könnten bei einer Bundestagswahl derzeit unverändert mit folgendem Ergebnis rechnen: FDP sechs Prozent, Linke acht Prozent, AfD acht Prozent. Sieben Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 26 Prozent. 42 Prozent der bei einer Bundestagswahl zum ersten Mal wahlberechtigten 18- bis 20-Jährigen würden momentan grün wählen. Damit wären die Grünen bei den Erstwählern die stärkste politische Kraft. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, würden sich die 18- bis 20-Jährigen wie folgt entscheiden: Grüne 42 Prozent, CDU/CSU 24 Prozent, SPD neun Prozent, Linke sieben Prozent, AfD sieben Prozent, FDP vier Prozent, Sonstige Parteien sieben Prozent. Die Umfrage wurde vom 8. bis 12. Juni 2020 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.504 Befragte. Die Daten zu den Wahlabsichten der Erstwähler beruhen auf den Angaben von 501 zwischen dem 11. Mai und 12. Juni 2020 im Rahmen des RTL/ntv-Trendbarometers befragten 18- bis 20-Jährigen.

Foto: Grüne auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

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