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Flüchtlingskrise: Städtetag will rasche Gespräche zwischen EU und der Türkei

Deutscher Städtetag, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städtetag fordert angesichts des Flüchtlingsandrangs an der türkisch-griechischen Grenze schnelle Gespräche zwischen der Türkei und der Europäischen Union. „Der Druck auf die EU-Außengrenze in Griechenland ist groß. Es müssen rasch Lösungen gefunden werden, die menschenwürdig sind“, sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, der „Welt“ (Dienstagsausgabe).

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Auch wenn das Vorgehen der Türkei problematisch sei, müsse das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufrechterhalten werden. „EU und Türkei müssen schnellstmöglich an einen Tisch und klären, wie das geschehen kann. Und die EU muss Handlungsfähigkeit an den Tag legen – die Verständigung auf eine faire Verteilung von Flüchtlingen auf die Mitgliedstaaten ist überfällig“, so der Städtetags-Hauptgeschäftsführer weiter. Die Städte in Deutschland wollten Flüchtlinge, die Schutz brauchten, weiterhin angemessen unterbringen und versorgen. „Deshalb sollten den Städten nur Flüchtlinge zugewiesen werden, die eine Bleibeperspektive haben“, sagte Dedy der „Welt“.

Foto: Deutscher Städtetag, über dts Nachrichtenagentur

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