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Erzeugerpreise im Februar um 0,1 Prozent gesunken

Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Februar 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat sanken sie um 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Januar hatte die Jahresveränderungsrate bei +0,2 Prozent gelegen.

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Hauptverantwortlich für diesen Rückgang gegenüber Januar 2020 waren die um 1,6 Prozent niedrigeren Energiepreise. Die Preise für Mineralölprodukte sanken gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent, die Preise für Erdgas in der Verteilung lagen um 3,6 Prozent niedriger als im Vormonat, so das Statistikamt weiter. Eindeutige Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise auf die Erzeugerpreise konnten für den Berichtsmonat nicht festgestellt werden. Energie insgesamt war im Februar 2020 um 2,5 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,6 Prozent höher als im Februar 2019. Gegenüber Januar 2020 blieben sie unverändert. Vorleistungsgüter waren im Februar 2020 um 1,6 Prozent billiger als im Februar 2019, so das Bundesamt. Gegenüber dem Vormonat Januar 2020 sanken diese Preise um 0,2 Prozent. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem nichtmetallische Sekundärrohstoffe wie Papier und Pappe (-47,6 Prozent). Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen kosteten 8,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dagegen waren Edelmetalle und Halbzeug daraus 23,5 Prozent teurer als im Februar 2019. Transportbeton kostete 7,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Verbrauchsgüter waren im Februar 2020 um 3,9 Prozent teurer als im Februar 2019, so die Statistiker weiter. Gegenüber dem Vormonat Januar 2020 stiegen diese Preise um 0,4 Prozent. Nahrungsmittel waren 5,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Schweinefleisch kostete 31,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, Zucker 18,0 Prozent mehr. Billiger als im Februar 2019 waren insbesondere Butter (-18,2 Prozent) und Kartoffelerzeugnisse (-8,5 Prozent), so das Bundesamt.

Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

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