Nachrichten

Deutsche Schüler bewegen sich unsicher im Internet

Junge Mädchen auf einer Rolltreppe, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Schüler lernen offenbar wenig darüber, wie sie sich sicher im Internet bewegen können. Das ergab eine Sonderauswertung der internationalen Computerstudie ICILS, über die der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet. 39 Prozent der befragten Achtklässler erfuhren demnach im Unterricht, dass es wichtig sei, Onlinepasswörter regelmäßig zu ändern.

Anzeige

Deutschland bildet damit das Schlusslicht aller elf Länder, die für die Auswertung berücksichtigt wurden, darunter Kasachstan, Uruguay und Chile. Obwohl die Absenderkennung von E-Mails ohnehin leicht gefälscht werden kann, wurden weniger als ein Viertel der Befragten in der Schule darauf hingewiesen, wenigstens E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern nicht ungeprüft zu öffnen. Immerhin gut sechs von zehn Jugendlichen in Deutschland hatten in der Schule darüber diskutiert, wie sie sich verantwortungsvoll in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram verhalten. Im Durchschnitt traf dies auf 75 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler zu. Wissenschaftler befragten für die Studie mehr als 46.000 Achtklässler an 2.200 Schulen in 13 Ländern weltweit. Den deutschen Teil koordinierte die Universität Paderborn.

Foto: Junge Mädchen auf einer Rolltreppe, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

DAX freundlich - Energieversorger profitieren von Kohle-Ausstieg

Nächster Artikel

Immer weniger Wehrdienstleistende bei der Bundeswehr