Deutliche Mehrheit für Berliner Mietendeckel

Mietwohnungen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesbürger befürworten mehrheitlich die Entscheidung Berlins, als erstes Bundesland einen so genannten Mietendeckel und Mietobergrenzen zu beschließen. Das geht aus einer Umfrage von Infratest im Auftrag des ARD-„Deutschlandtrends“ hervor. 71 Prozent finden demnach diese Berliner Maßnahmen „eher gut“.

Jeder vierte Deutsche (24 Prozent) sieht sie als „eher schlecht“ an. Mehrheitliche Zustimmung für die Berliner Entscheidung gibt es unter Anhängern fast aller im Bundestag vertretenen Parteien. Einzig die Anhänger der FDP sind geteilter Meinung. So finden 47 Prozent den Berliner Beschluss „eher gut“, 44 Prozent „eher schlecht“. Grundsätzlich sehen die Bürger die Wohnungspolitik in Deutschland mehrheitlich kritisch. 80 Prozent sind mit den Anstrengungen der Politik zur Schaffung „bezahlbaren Wohnraums“ weniger bzw. gar nicht zufrieden. „Zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Wohnungspolitik sind 14 Prozent. 68 Prozent der Mieter machen sich geringe oder gar keine Sorgen, dass sie sich ihre jetzige Wohnung oder ihr jetziges Haus in zehn Jahren nicht mehr leisten können. 29 Prozent der Mieter haben diesbezüglich „sehr große“ bzw. „große Sorgen“. Überdurchschnittlich groß sind diese Sorgen bei Mietern, die in kleinen und mittelgroßen Städten zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern leben. Hier haben 37 Prozent „sehr große“ bzw. „große Sorgen“, die Miete ihrer aktuellen Wohnung oder ihres aktuellen Hauses in zehn Jahren nicht mehr aufbringen zu können. Die Umfrage wurden vom 3. bis 4. Februar unter 1.003 Befragten durchgeführt.

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Foto: Mietwohnungen, über dts Nachrichtenagentur

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