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CSU bezeichnet ARD als „radikalen Ökosender“

ARD-Hauptstadtstudio, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Politiker von Union und FDP verurteilen die Ausstrahlung des ARD-Films „Ökozid“ scharf. CSU-Vizegeneralsekretär Florian Hahn sagt „Bild“ (Freitagausgabe): „Man hat langsam den Eindruck, der Sender mutiert zum radikalen Ökosender. Da scheut man nicht einmal mehr die Relativierung des Begriffs des Genozid.“

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Auch FDP-Justizexperte Stephan Thomae sagt: „Am Mittwoch wollten Corona-Leugner und Rechtsextremisten die Kanzlerin hinter Gittern oder gar am Galgen sehen, nun wollen in einem ARD-Film Öko-Radikale Merkel den Prozess machen.“ Thomae diagnostiziert bei der ARD „gefährliche Verfallserscheinungen demokratischer Kultur“. Auch der Berliner CDU-Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger hält laut „Bild“ die Analogie zu den Verbrechen der Nationalsozialisten für unerträglich: „Die Intendanten der ARD müssen sich die Frage gefallen lassen, ob hier eine rote Linie überschritten wurde.“ Die Nürnberger Prozesse begannen an diesem Freitag vor 75 Jahren.

Foto: ARD-Hauptstadtstudio, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Hirrteiter
    21. November 2020 um 10.18 — Antworten

    Falls es sich bei dem Film um einen reißerischen Katastrophenfilm „ala made in USA“ handelt, dann muss man den Machern zugestehen, dass sie ihre Sache nicht schlecht gemacht haben.
    Der wahre Grund scheint jedoch darin zu liegen, die Bundesbürger weiterhin zu verunsichern und in ihnen permanent eine Urangst zu erzeugen und weiter zu beleben.
    Fazit: Meiner Meinung nach sehr manipulativ und deshalb abzulehnen.

  2. Deniz
    21. November 2020 um 11.19 — Antworten

    Das sieht man auch an täglichen Ausstellungen… Jeden Morgen sind ihre Gäste Grüne und Linke.
    Sie müssen ja nicht um die Quoten fürchten, wird ja jeden 3. Monat von Michel abgebucht…
    Unfair gegenüber allen anderen privaten Sender..
    Und nebenbei ausgerechnet die schimpfen über Fernsehen und das obwohl sie ihr Geld dort verdienen…

  3. Sören Sander
    23. November 2020 um 12.00 — Antworten

    Die Klimakatastrophe wird immer noch massiv unterschätzt.

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