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CDU-Vize Breher „aus Überzeugung“ im Wahlkampfteam von Laschet

Silvia Breher, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher hat sich nach eigenen Worten „aus Überzeugung“ dem Wahlkampfteam um Unionskanzlerkandidat Armin Laschet angeschlossen. „Ich bin Teil der CDU und wenn ich helfen kann, für die Union Wahlkampf zu machen, dann sage ich natürlich ja“, sagte Breher dem Sender Phoenix.

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Der Termin zur Präsentation des Teams am vergangenen Freitag sei kurzfristig zustande gekommen, aber „dass etwas geplant ist, das war durchaus mit den meisten von uns früh abgestimmt“, sagte Breher weiter. Die CDU-Politikerin wurde 2017 im Wahlkreis Cloppenburg-Vechta direkt in den Bundestag gewählt und ist in Laschets Expertenteam für das Thema Familienpolitik zuständig. In diesem Bereich spricht sie sich für mehr Flexibilität aus. „Familien brauchen kein Schema F, kein entweder Vollzeitarbeiten oder Vollzeit-Zuhausebleiben. Wir sollten öfter auf die Familien selber hören, was sie wirklich wollen.“

Familien wünschten sich vor allem mehr Zeit für die Kinder und für die Organisation zu Hause. „Unser Ansatz ist die Einführung von Familien-Arbeitszeiten, also Familien-Zeitkonten, wo noch flexibler Familie und Job miteinander kombiniert werden können“, so Breher. Dazu sollten das Elterngeld ausgeweitet und Partnermonate beim Elterngeld flexibilisiert werden.

Foto: Silvia Breher, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    6. September 2021 um 17.51 — Antworten

    Wer diese Frau mal in einem NDR-Interview gesehen hat, wundert sich bestenfalls über die Großzügikeit ihres Mannes, sie überhaupt in die Politik gehen zu lassen. Leider gibts dies Gespräch nicht im Internet, aber von Selbstbestimmung der Fauen hat die noch nie etwas gehört – schon gar nicht, wenns um existenzielle Fragen geht. Da liegt die Zukuft dann, so mein Eindruck, nicht, wie etwa bei der AfD, in der Rückkehr der 50-er, sondern eher in der Rückkehr der 30-er des vorrigen Jahrhunderts.

    >Hier wendet sich der Gast mit Grausen:
    »So kann ich hier nicht ferner hausen,
    Mein Freund kannst du nicht weiter sein.
    Die Götter wollen dein Verderben,<

    Friedrich von Schiller

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