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Bundesregierung plant Zuschüsse für energieintensive Unternehmen

Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will energieintensiven Unternehmen mit einer neuen Sonderförderung unter die Arme greifen. Das geht aus dem Entwurf eines „Energiekostendämpfungsprogramms“ hervor, das möglicherweise am kommenden Freitag verabschiedet werden soll, wie die FAZ in ihrer Dienstagausgabe schreibt.

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Die Unterstützung soll einen Teil der Preissteigerungen sowohl für Erdgas wie auch Strom ausgleichen. Vorgesehen sind Hilfen, die sich in der höchsten Stufe auf bis zu 6,25 Millionen Euro im Monat belaufen können. Die Leistungen sollen in Form eines nicht-rückzahlungspflichtigen Zuschusses erfolgen und zunächst den Zeitraum bis Ende September abdecken. Eine Voraussetzung ist, das die Geschäftsleitung auf den variablen Teil ihrer Vergütung verzichtet.

Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    4. Juli 2022 um 22.17

    „…6,25 Millionen Euro im Monat…“

    Staßen sind kaputt, das Gesundheitswesen ist, dank Privatisierung und Ausbeutung bis aufs Blut, nahezu am Ende, Schulen fehlen von Lehrern bis intakten Toiletten so ziemlich alles – – – aber „wir“ greifen jedwedem „unter die Arme“, der nur laut genug „Hallo“ schreit. Ich weiß ja nicht, was der Begriff „unternehmerisches Risiko“ für so manchen noch bedeuten mag – meine ganz persönliche „Förderung“ bestand aus fünfzig Mark „Weihnachtsgeld“ aus der niedersächsischen Kulturförderung – – – vor rund eben so vielen Jahren. Nein, ich in nicht neidisch, ich bin stolz darauf, trotz dieser „enormen Förderung“ selbst und eigenverantwortlich bis heute doch eine ganze Menge geleistet zu haben. Allerdings frage ich mich – und hoffentlich nicht nur ich – wann all diese Füllhörner wohl mal endgültig leer sein werden – und wie es dann einer Mehrheit der Bevölkerung geht. Ist es wirklich in Ordnung, wenn der Arbeitnehmer seinen Betrieb mit seinen Steuergeldern subventioniert, ohne jede ernst zu nehmende Gegenleistung – außer, daß er dort noch arbeiten „darf“?