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Bas: Beamte in Rentenversicherung einbeziehen

via dts Nachrichtenagentur

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) bekräftigt ihre Forderung, Beamte langfristig in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.

Der „Rheinischen Post“ sagte die Ministerin, man brauche ein gemeinsames System, wenn man eine große Reform haben wolle. Wenn alle einzahlen, habe man mehr im Topf und der Staat müsse nicht so viel zuzahlen. Bas räumte ein, dass dies ein langer Weg sei. Erste Schritte in diese Richtung könnten bei der geplanten Rentenreform bereits getan werden. „Alle Bundesländer müssen dabei mitmachen“, sagte die SPD-Vorsitzende. Deshalb müsse man mit den Ministerpräsidenten darüber reden, wenn man das wolle.

Bas zeigte sich zuversichtlich, dass die 13-köpfige Rentenreformkommission Ende Juni einen einstimmigen Vorschlag vorlegen werde. Sie zeigte sich auch grundsätzlich offen für ein höheres Renteneintrittsalter nach 2031 über 67 Jahre hinaus. Allerdings müsse es für diejenigen, die nicht so lange arbeiten könnten, spezielle Lösungen geben. Dabei könne ein Element sein, das Renteneintrittsalter zumindest teilweise an die Zahl der Beitragsjahre zu koppeln. Bas sprach von „Kompromissen“ zwischen verschiedenen Modellen bei der Verlängerung des Renteneintrittsalters.

„Wir müssen die Beitragssätze stabilisieren“, sagte sie. Allerdings widersprach sie der jüngsten Prognose der Rentenversicherung, wonach der Beitragssatz ab 2028 auf 19,9 Prozent steigen soll. Man habe „etwas niedrigere Zahlen“, sagte sie. Die Gefahr sei, keine Reform zu machen, denn da sei klar, wohin die Beitragssätze gehen würden.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Zoran
    2. Juni 2026 um 20.26 — Antworten

    Bei aktuellen Beamten nicht möglich, diese müssten für die letzten Jahre und Jahrzehnte an Dienstjahren nachversichert werden. Gilt übrigens auch für die Krankenversicherung. Und Sie hätten weiterhin ihre vollen Ansprüche. Sagt aber kein Politiker. Neue Beamte wären mit Einzahlung in die gesetzl. KV oder RV quasi Angestellte. Dienstrechtliche Treue gegenüber dem Staat würde entfallen, Streikrecht wäre dann ein Muss. Die Folge sehr deutlich weniger Bewerber weniger Idealisten. In der freien Wirtschafts gibt es deutlich höhere Gehälter. Wochenendarbeit als angestellter Beamter wieso?? Wo wären da die Vorteile als Beamter? Da gäbe es nichts mehr. Mag sein das es vielen so gefallen würde. Doch die Nachteile würden sich sehr schnell abzeichen. Dann lieber in die freie Wirtschaft. 5 AT bei 35 Stunden und bei besserem Gehalt bei gleicher Qualifikation. Keine Konflikte am Wochenende….Das machen dann andere Idealisten….da bin ich wirklich gespannt…. jeder und jede hat im Prinzip die gleiche Chance wenn er/sie sich anstrengt. Mit meinen beruflichen Entscheidungen auch zu meinen Fortbildungen und meiner Weiterentwicklung muss ich leben und nicht in eine Neiddebatte gegen Beamte verfallen. Schließlich hatte ich damals die gleiche Chance….Habe ich Sie genutzt oder war ich nicht qualifiziert genug. Dann lag es an mir selbst. Mehr Selbstreflektion würde manchen Menschen nicht schaden.

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