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Bundesdrogenbeauftragter gegen kontrollierte Drogenabgabe

via dts Nachrichtenagentur

Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) spricht sich gegen eine kontrollierte Abgabe harter Drogen aus. „Eine Gesellschaft ist kein Labor“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Man könne die Folgen nicht zuverlässig abschätzen. „Angesichts einer Vielfalt an sozialen Problemen, mit denen wir konfrontiert sind, besteht die Gefahr von Kontrollverlust, von neuen Formen von Elend und von Entwicklungen, die man später nicht zurückdrehen kann.“

Aus der Wissenschaft und von Aktivisten kamen in den vergangenen Monaten wiederholt Forderungen nach einer liberaleren Drogenpolitik. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der sogenannte Schildower Kreis, ein Fachnetzwerk aus Juristen, Sozialwissenschaftlern, Psychologen und Sozialarbeitern.

Streeck hält diese Sichtweise für problematisch. „Als Arzt kann ich ein Experiment mit ungewissem Ausgang nicht verantworten. Unser Ziel muss sein, Menschen so zu stärken, damit sie gar nicht erst anfangen zu konsumieren“, so der CDU-Politiker weiter.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Markus
    8. Januar 2026 um 22.00 — Antworten

    Also ab jetzt keine Form von Schnaps mehr?

  2. W. Lorenzen-Pranger
    9. Januar 2026 um 21.31 — Antworten

    Ulkig. Hatte nicht irgendein Mediziner Helmut Schmidt geraten weiter zu rauchen, weil ein Entzug nach so langem Gebrauch und angesichts des fortgeschrittenem Alter sehr problematisch werden könnte? Man, so scheint es, ist sich in Medizinerkreisen nicht ganz einig. Ich selbst war auch mal starker Tabakraucher und der Entzug hatte schon viele „Nebenwirkungen“ mit denen nicht so ganz leicht umzugehen war. Deswegen denke ich, daß Streeck hier, einmal mehr, daneben liegt. Es kommt wohl immer auf den Einzelfall an.

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