Bericht: Lübcke-Ermittlungen nähern sich dem Ende

Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur

Kassel (dts Nachrichtenagentur) – Die Ermittlungen im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke nähern sich dem Ende. Das berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ unter Berufung auf Teilnehmer des Bundestags-Innenausschusses. Dort habe die Bundesanwältin Cornelia Zacharias in der jüngsten Sitzung am Mittwoch mitgeteilt: Die Ermittlungen würden nur „noch etwa 4 bis 6 Wochen dauern“.

Zudem habe sie anklingen lassen, dass der zuständige Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof der neuen Aussage des Hauptverdächtigen Stephan E. offenbar keinen Glauben schenke. Dieser habe die neuen Aussagen des Hauptverdächtigen bisher nicht zum Anlass genommen, den Haftbefehl zu ändern, berichten die Zeitungen weiter. Stephan E. hatte zuletzt in einer neuen Aussage erklärt, nicht er, sondern der mit ihm befreundete Rechtsextremist Markus H. habe auf Lübcke geschossen. Experten halten diese Version allerdings nicht für sehr plausibel – zumal das Geständnis von Stephan E. am Anfang sehr detailliert gewesen sei und von Markus H. keine Spuren am Tatort gefunden worden seien, berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Am Mittwoch hatte der Bundesgerichtshof den Haftbefehl gegen einen der Beihilfe zum Mord Beschuldigten aufgehoben. Dieser war im Juni vergangenen Jahres in Untersuchungshaft genommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, dem Tatverdächtigen Stephan E. im Jahr 2016 die spätere Tatwaffe verkauft zu haben. Lübcke war am 2. Juni 2019 spätabends vor seinem Wohnhaus mit einem Kopfschuss getötet worden. Der CDU-Politiker war in rechten Kreisen verhasst, weil er eine humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen befürwortete.

Anzeige

Foto: Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenMehr Baugenehmigungen für Wohnungen im August erteiltNachrichtenBericht: BMI kennt Zahl der Ex-Beamten mit Anschlussjobs nichtNachrichtenCDU-Sozialpolitiker warnen vor Kürzungen bei Grundsicherung
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenMützenich drängt auf europäische Initiative für Ukraine-FriedenNachrichtenStreeck begrüßt höhere Tabaksteuer und zeigt sich offen für mehrBremenWetterbericht für Niedersachsen/Bremen (16.10.2026)NachrichtenHubertz: Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ gut angelaufenNachrichtenEU will „Entlastungen“ für Industrie und weniger BürokratieNachrichtenHubertz: Staatliche Wohnungsbaugesellschaft soll 2027 starten

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok