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Bericht: Bundeswehr-Ausbildungsmission im Irak soll wieder starten

Bundeswehr-Soldat mit Pistole, über dts Nachrichtenagentur

Erbil (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr plant laut eines Berichts der „Bild am Sonntag“, noch am Sonntag ihre Ausbildungsmission von kurdischen Streitkräften im nordirakischen Erbil wieder aufzunehmen. Die Zeitung beruft sich auf ein Schreiben des Bundesverteidigungsministerium an das Parlament. Demnach würden derzeit „die erforderlichen Vorbereitungen zur multinational abgestimmten Wiederaufnahme der Ausbildung in Erbil getroffen“.

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Nach der Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani war die Mission am 3. Januar ausgesetzt worden, die etwa 90 Bundeswehrsoldaten durften das Camp in Erbil nicht verlassen. Auch die Bündnispartner Italien, Niederlande, Finnland, Ungarn und Großbritannien wollen laut Zeitung am Sonntag wieder mit der internationalen Trainingsmission im Nordirak beginnen. Die Ausbildung der Streitkräfte im Zentralirak ruht laut internationalem Hauptquartier weiter. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will verhindern, dass der internationale Einsatz im Irak gegen die Terrormiliz IS endet. Mit ihrem US-Kollegen Mark Esper lädt sie laut des Berichts der „Bild am Sonntag“ die Verbündeten der Mission und den irakischen Verteidigungsminister zu einem Treffen bei der Münchner Sicherheitskonferenz Mitte Februar ein. Dabei wollen die Minister beraten, wie die Militärmission nach dem Votum des irakischen Parlaments, dass alle internationalen Truppen das Land verlassen sollen, fortgesetzt werden kann.

Foto: Bundeswehr-Soldat mit Pistole, über dts Nachrichtenagentur

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