Baerbock sieht „viel Potenzial“ für weitere Kooperation mit China

Finanzdistrikt in Peking, über dts Nachrichtenagentur

Peking (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sieht noch „viel Potenzial“ dafür, die Zusammenarbeit mit China weiter auszubauen. Das Interesse an wirtschaftlicher Kooperation zeige, dass Deutschland kein „Decoupling“ wolle, sagte sie am Freitag im Rahmen ihres Staatsbesuchs in der Volksrepublik.

Gleichzeitig nähmen deutsche Unternehmen wahr, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren verändert hätten: „Der deutsche Rechtsstaat garantiert chinesischen Unternehmen in Deutschland faire Bedingungen, gleiches erwarten wir auch für deutsche Investitionen in China“, fügte sie hinzu. „Wettbewerbschancen auf Augenhöhe“ seien eine Voraussetzung für „fairen wirtschaftlichen Austausch zwischen unseren Ländern“. Einseitige Abhängigkeiten gefährdeten die Sicherheit. „Deswegen befürworten wir als europäische Union den Ansatz von ‚De-risking‘, also Risikominimierung, sowie auch China seit vielen Jahren systematisch daran arbeitet, eigene Abhängigkeiten zu verringern“, so die Ministerin.

Anzeige

Darüber hinaus warnte Baerbock auch vor einer Eskalation im Konflikt mit Taiwan. Eine „Destabilisierung der Straße von Taiwan“ hätte „dramatische Folgen für jedes Land auf der Welt“, sagte die Grünen-Politikerin. Man stehe „fest zu unserer Ein-China-Politik“, aber Konflikte dürften „nur friedlich“ gelöst werden. „Eine einseitige und erst recht gewaltsame Veränderung des Status quo wäre für uns als Europäer nicht akzeptabel“, so die Außenministerin.

Am Freitag und Samstag stehen für Baerbock Gespräche mit ihrem chinesischen Amtskollegen Qin Gang und dem ranghohen Außenpolitiker Wang Yi an. Für sie ist es der erste Staatsbesuch in China als Außenministerin.

Foto: Finanzdistrikt in Peking, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenSteuereinnahmen legen im September nur leicht zuNachrichtenBundesschülerkonferenz begrüßt Gen-Z-ProtestaufrufeNachrichtenSchausteller wollen „Schaustellerdiesel“ für Weihnachtsgeschäft
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenSchwesig und Rehlinger pochen auf Konzept für SpritpreisdeckelNachrichtenME/CFS-Erkrankte kritisieren Umgang mit Off-Label-MedikamentenNiedersachsenWeichenarbeiten schränken Bahnverkehr am Hamburger Hauptbahnhof einSportCL: Bayern und Arsenal trennen sich remis – Madrid schlägt LeipzigNachrichtenUS-Börsen legen zu – Anleger wittern neuen KI-BoomNachrichtenStrack-Zimmermann zeigt sich empört über Starlink-Drosselung

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok