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Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe gesunken

Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im April 2020 saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Dabei gingen die offenen Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum März 2020 um 1,2 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Mittwoch mit. Der Bestand an Auslandsaufträgen verringerte sich um 1,0 Prozent.

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Die starken Rückgänge der Auftragseingänge im April 2020 in Folge der Corona-Pandemie hatten damit nur moderate Auswirkungen auf den Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe. Insbesondere zeigen die Daten an, dass die Industriebetriebe im April insgesamt keine außergewöhnlich umfangreichen Auftragsstornierungen registriert haben. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im April 2020 um 3,5 Prozent niedriger als im März 2020. Bei den Herstellern von Investitionsgütern ging er um 0,5 Prozent zurück. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,3 Prozent niedriger als im März 2020. Die Reichweite des Auftragsbestands erhöhte sich leicht und betrug im April 2020 im Verarbeitenden Gewerbe 5,9 Monate (März 2020: 5,8 Monate), so die Statistiker weiter. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestands im April 2020 bei 2,9 Monaten (März 2020: 3,0 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 8,3 Monate (März 2020: 8,0 Monate) und im Bereich der Konsumgüter ebenfalls wie im Vormonat 2,3 Monate.

Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

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