„Alle Abschussrampen noch da“ – Lukaschenko droht mit Atomwaffen
Minsk (dts Nachrichtenagentur) – Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko kann sich Atomwaffen in seinem Land vorstellen. Er schließe die Stationierung russischer Kernwaffen auf seinem Territorium nicht aus, sagte Lukaschenko laut Bericht der staatlichen weißrussischen Nachrichtenagentur Belta am Dienstag.
Das sei als Antwort auf eine angebliche Äußerung von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die Möglichkeit der Stationierung von Atomwaffen in Osteuropa zu verstehen, hieß es. Der hatte kürzlich in einem Interview gesagt, wenn Andere Atomwaffen hätten, haben brauche die NATO sie auch, „um eine erhebliche nukleare Abschreckung zu gewährleisten“. Sollte die NATO Atomwaffen in Osteuropa stationieren, werde er „Putin vorschlagen, dass er seine Atomwaffen nach Belarus zurückbringt“, sagte Lukaschenko nun. „Wir werden hier jene Atomwaffen stationieren, die bei einem solchen Kontakt am effektivsten sind“, sagte der Machthaber.
„Ich habe die gesamte Infrastruktur für die Stationierung solcher Waffen beibehalten. Alle Abschussrampen sind noch da.“
Foto: Weißrussland, über dts Nachrichtenagentur
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