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Alexander Gerst hält „Social Distancing“ für den falschen Begriff

Alexander Gerst, über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Astronaut Alexander Gerst hält „Social Distancing“ für den falschen Begriff. „Wir können ja trotz der Krise zusammen sein, am Telefon, im Chat, auf ein Bier bei Skype. Das sollten wir auch unbedingt“, sagte Gerst dem Magazin „Zeit Campus“.

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Man müsse sich physisch distanzieren, aber doch nicht sozial. Er selbst habe sich auf seinen Missionen im All nie einsam gefühlt. „Einsamkeit hängt ja nicht davon ab, wie viele Menschen um einen rum sind, sondern von der Qualität der Kommunikation und davon, wie viel Kontakt man hat.“ Trotzdem sei er in seinen ersten Tagen auf der Raumstation überfordert gewesen: „Es ist immer brutal, aus seiner Komfortzone gestoßen zu werden. Wenn man sich aber zwingt, die Sache durchzuziehen, oder keine Wahl hat, weil man gerade rund 400 Kilometer über der Erde schwebt, fängt man an, Neues zu lernen. Schmerzhafte Momente gehören dazu.“

Foto: Alexander Gerst, über dts Nachrichtenagentur

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