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AfD-Fraktionschefs nach Gewalttat von Hanau „fassungslos“

Alice Weidel mit Alexander Gauland, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Bundestag, Alice Weidel und Alexander Gauland, haben die tödliche Gewalttat von Hanau verurteilt. „Das abscheuliche Verbrechen in Hanau erschüttert uns zutiefst und macht uns fassungslos“, teilten die AfD-Politiker am Donnerstagvormittag in einer gemeinsamen Erklärung mit. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten den Opfern dieser grauenvollen Gewalttat und ihren Angehörigen.“

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Den Verletzten wünsche man eine schnelle Genesung. Bei der Gewalttat in Hanau waren am Mittwochabend insgesamt elf Personen ums Leben gekommen. Neun Menschen starben durch Schüsse an mehreren Tatorten. An einer Wohnanschrift im Stadtteil Kesselstadt wurden später zwei weitere Leichen entdeckt – der mutmaßliche Täter sowie dessen 72-jährige Mutter. Bei dem Täter soll es sich um einen 43-jährigen Deutschen handeln. Er soll Sportschütze gewesen sein. Die Behörden gehen von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Die Bundesanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf.

Foto: Alice Weidel mit Alexander Gauland, über dts Nachrichtenagentur

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5 Kommentare

  1. Thomas kuban
    20. Februar 2020 um 12.33

    Was soll diese Scheinheiligkeit,
    der partei Kollege und Faschist Höcke nennt das Trockenlegung der Sozialgesellschaft (Dresden feb 2020)
    Man muss die Brandstifter beim Namen nennen.

  2. Wuffel
    20. Februar 2020 um 13.58

    Krokodilstränen, weil nach dem Selbstmord des Kandidaten ihnen ein Wähler fehlt.
    Manmanman, erst die Leute aufhetzen und dann so tun, als hätte man mit soclchen Ergebnissen nicht gerechnet.
    #KannWeg

  3. Andreas Esser
    20. Februar 2020 um 14.53

    Wenn das ehrlich sein soll, dann kann Gauland unmöglich Höcke als Mitte der Partei bezeichen!
    Entweder es war ein Einzeltäter – so Gauland oder Merkel ist schuld.
    soll dass heißen der Täter soll ein Anhänger von Angela Merkel gewesen sein?

    Frau Merkel hat nie von „Umvolkung“ gesprochen, was ja eine Problemwahrnehmung des Täters war. Dahingehend sind sich der Täter und Höcke gleich.
    Ich verstehe nicht, dass Höcke die Tat bedauert.
    H. hat sich auch zu dem Attentat geäußert. Ich kann dem Mann nichts glauben. Mir kommt seine Antwort wie ein ultra-rechter Code – Futter für die Medien – vor:
    „Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Die abscheuliche Mordtat von Hanau, bei der zehn Menschen unvermittelt aus dem Leben gerissen wurden, macht uns fassungslos“, sagte Höcke am Donnerstag einer Mitteilung der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag zufolge. „Wir trauern mit den Hinterbliebenen. Der Wahnsinn scheint sich in diesem Land immer mehr auszubreiten“, so Höcke weiter.
    Das der selbe Mann der das von sich gab:
    … „Vor allem eine neue politische Führung wird dann schwere moralische Spannungen auszuhalten haben: Sie ist den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet und muss aller Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen, die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden zuwiderlaufen.“ Man werde – so heißt es bei Höcke weiter wörtlich –, „so fürchte ich, nicht um eine Politik der ‚wohltemperierten Grausamkeit‘ herumkommen. Existenzbedrohende Krisen erfordern außergewöhnliches Handeln. Die Verantwortung dafür tragen dann diejenigen, die die Notwendigkeit dieser Maßnahmen mit ihrer unsäglichen Politik herbeigeführt haben.“
    Das dürft auch die Argumentationskette von Gauland sein.
    Schuld ist nicht der Täter an sich sondern diejendigen, die sich die AFD als politischen Gegner auserkoren hat.

  4. egal
    20. Februar 2020 um 15.07

    ist das echt euer ernst, diese geheuchelte stück mist hier auch noch zu veröffentlichen? reicht es nicht, daß in den kommentaren immer wieder afd’ler und andere nazis problemlos ihren dreck verbreiten können?

  5. Friedrich Pape
    21. Februar 2020 um 21.47

    Ein Mann mit diffusen Gedanken verübt ein schreckliches Blutbad. Ähnliches geschah auf dieser Welt in leider schon vielen Ländern und wird sich durch alle Anstrengungen, auch in Zukunft nicht verhindern lassen.
    Was nun aus diesem Leid hervorgeht erinnert an den Reichstagsbrand 1933 dessen Umstände auch heute noch nicht ganz geklärt sind. Fakt ist, dass diese Tat politisch genutzt wurde: Mit der „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ (28.02.1933) und dem Ermächtigungsgesetz (24.03.1933).
    Plötzlich werden öffentlich Personen, Parteien, Medien für das Handeln eines Einzelnen in Mitverantwortung gezogen, nicht weil sie diese haben, sondern weil denen, die sich lautstark zu Wort melden die politische Meinung der Gegenseite nicht gefällt. Ruhig stellen, abschalten, ausschalten unter zusammengebastelten Eigenkonstruktionen von Demokratieverständnis. Neben der AfD schaffen es auch der rechte Flügel der CDU auf die angedachte rote Verbotsliste und dabei sind auch Einzelpersonen, die sich jahrzehntelang für eine demokratische Gesellschaft eingesetzt haben. Hinter jeder Meinung rechts der Mitte wird ein Nazi ausgemacht, ohne zu verstehen, dass man selbst in Begriff ist ihre Methoden anzuwenden. „Quo vadis“ du „Land der Dichter und Denker“ ?