Konzert

Kakkmaddafakka: Tanztumult in der Kulturetage

Kakkmaddafakka gastiert an einem trüben Mittwochabend im Oktober in der Kulturetage.

Kakkmaddafakka gastiert an einem trüben Mittwochabend in der Kulturetage.
Foto: Marcus Windus

Anzeige

LzO Vorsorge

Oldenburg/ce – Der Herbst ist da – das lässt sich eindeutig nicht mehr leugnen. Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist einem meist nur noch nach Couch und Tee zumute… Doch halt! Da war doch was! Genau! Diese leicht auszusprechende, aber dafür umso schwerer zu schreibende Band aus Norwegen Kakkmaddafakka gastiert an einem trüben Mittwochabend im Oktober in der Kulturetage.

Kakkmaddafakka heißt sie. Eine Fülle an Buchstaben – und auch an Bandmitgliedern. Acht Menschen tummeln sich nach dem zweiköpfigen und für mich nicht wirklich überzeugenden Support Roosevelt auf der Bühne. Und das allerbeste: Ab dem ersten Ton ist garantiert alles, was vorher noch an Alltagsstress im Kopf herumwuselte, wie weggeblasen. Es wird getanzt und kräftig mitgesungen und auch viel gelacht. Gute-Laune-Garantie. Auch auf der Bühne: Die Jungs scheinen den Spaß ihres Lebens zu haben, rennen quer über die Bühne, schwenken riesige Fahnen. Wer an diesem Abend nicht lächelt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und das Tolle: Kakkmaddafakka steht für weit mehr als nur fröhliche Mitsingmusik. Sie können auch richtig was. Und zwar alle acht, davon allein sechs richtig gute Stimmen. Mein Highlight: der Kakkmaddachoir, der seit Mittwochabend sogar eine eigene Facebook-Seite hat. Die Zwillinge Bøbbz und Serge wissen nicht nur durch ihr Gesangstalent, sondern vor allem durch ausgefeilte Choreografien zu überzeugen.

Hach, das war schön… Davon wünsche ich mir viel viel mehr für den trüben Herbst. Danke, liebe Kulti.

Vorheriger Artikel

Zwischen Bürgerlichkeit und Emanzipation

Nächster Artikel

Sigmund Jähn: Mit 20 Millionen PS ins All

1 Kommentar

  1. Lalilu
    18. Oktober 2013 um 14.31

    Großartige Bilder!