Filmfest Oldenburg widmet Zoë Bell ein Tribute

Die Schauspielerin Bell steht beim Filmfest im Mittelpunkt.
Foto: Filmfest Oldenburg
Zoë Bell steht beim 33. Internationalen Filmfest Oldenburg im Mittelpunkt eines Tributes. Die Stuntfrau und Schauspielerin reist dafür vom 16. bis 20. September 2026 nach Oldenburg. Das Festival zeigt vier Filme aus verschiedenen Phasen ihrer Karriere. Bell stellt die Produktionen während ihres Aufenthalts selbst vor. Das Tribute zeichnet nach, wie sie sich vom Stunt-Double zur Schauspielerin entwickelte.
Bell begann ihre Laufbahn in Neuseeland. Kampfsport und Turnen gehörten schon in ihrer Jugend zu ihrem Training. Über den Stuntman Peter Bell, mit dem sie nicht verwandt ist, fand sie 1992 zum professionellen Stuntgeschäft. Später arbeitete sie bei der Serie „Xena – Die Kriegerprinzessin“ als Double für Lucy Lawless und war nach Angaben des Festivals in 66 Episoden beteiligt.
Von „Kill Bill“ zu „Death Proof“
Der Dokumentarfilm „Double Dare“ von Amanda Micheli begleitete Anfang der 2000er Jahre Bells Weg nach Hollywood. Darin ist auch ihr Casting für „Kill Bill“ zu sehen, wo sie Uma Thurman doubelte. Regisseur Quentin Tarantino besetzte Bell anschließend in „Death Proof“ von 2007 in einer Hauptrolle. Seither arbeitete sie sowohl als Stuntfrau als auch als Schauspielerin in zahlreichen Produktionen.
Zu ihren weiteren Filmen zählen „Whip It“ von Drew Barrymore und „Angel of Death“, der auf einer Graphic Novel von Ed Brubaker basiert. Bell erhielt mehrfach den Taurus World Stunt Award sowie einen Screen Actors Guild Award. Tarantino sagt über sie: „Zoë ist eigentlich die großartigste Stuntfrau der Welt. Und sie ist eine meiner besten Freundinnen – wie eine Schwester für mich.“
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences will Stuntarbeit künftig auch mit einem eigenen Oscar würdigen. Bei der 100. Oscar-Verleihung soll erstmals die Kategorie „Achievement in Stunt Design“ vergeben werden.
Im Oldenburger Tribute laufen „Double Dare“ von Amanda Micheli aus dem Jahr 2004, Quentin Tarantinos „Death Proof“ von 2007, Paul Etheredges „Angel of Death“ von 2009 und Tarantinos „Once Upon a Time In…Hollywood“ von 2019. Bell wird während des Filmfests in Oldenburg zu Gast sein und ihre Filme präsentieren.
NachrichtenRhein drängt auf Senkung der Stromsteuer
NachrichtenDeutschland erteilt deutlich weniger Langzeit-Visa für Russen
NachrichtenRechtswissenschaftler zweifelt an Reform der Nachrichtendienste
NachrichtenVon Notz: Bundesregierung mehrfach vor IT-Sicherheitslücken gewarnt
NachrichtenKoalition sieht Nachrichtendienst-Reform als rechtliches „Neuland“
NachrichtenEx-General warnt Israel vor neuem Angriff auf Iran
