Polizei zieht bei Kontrollen in Bremen mehrere Raser aus dem Verkehr

Bei gezielten Verkehrskontrollen im Bremer Stadtgebiet hat die Polizei am Wochenende zahlreiche Raser gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, waren Spezialisten der Verkehrsüberwachung zwischen Freitagabend und Samstagmorgen mit zivilen Fahrzeugen und Videowagen unterwegs und setzten auch Lasermessgeräte ein.
Dabei wurden erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen und ein verbotenes Autorennen festgestellt.
Ein 20-Jähriger überholte auf der Straße Beim Industriehafen einen Polizei-Videowagen mit 160 km/h, obwohl dort nur 70 km/h erlaubt sind. Er muss ein Bußgeld von 1.600 Euro zahlen, erhält zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.
In der Stapelfeldtstraße fuhren zwei Personen, darunter eine 22-Jährige, mit 100 km/h statt erlaubter 50 km/h. Ihnen drohen Bußgelder von über 1.000 Euro, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot.
Weitere Überschreitungen wurden unter anderem in der Eduard-Suling-Straße gemessen.
Besonders schwerwiegend war ein verbotenes Rennen in der Nordstraße, bei dem zwei Fahrzeuge bis zu 170 km/h erreichten. Ein 22-jähriger Beteiligter, der sich noch in der Probezeit befand, wurde vorläufig festgenommen, sein Auto beschlagnahmt.
Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Insgesamt müssen mehr als zehn Fahrer mit mehrmonatigen Fahrverboten rechnen.
Die Polizei kündigte an, ihre Kontrollen fortzusetzen, da überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen sei.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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