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Deshalb ist eine professionelle Datenanalyse so wichtig für Fitnessstudios

Fitnessstudios stehen heute unter einem Druck, den viele Betreiber vor zehn Jahren so noch nicht kannten.

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Anzeige Fitnessstudios stehen heute unter einem Druck, den viele Betreiber vor zehn Jahren so noch nicht kannten. Discount-Ketten, appbasierte Trainingskonzepte und ein zunehmend preissensibles Publikum machen es schwer, Mitglieder langfristig zu binden. Wer es in diesem Umfeld bestehen will, braucht mehr als gutes Equipment und freundliches Personal. Ausschlaggebend ist, ob ein Studio seine Situation wirklich versteht – und dafür ist professionelle Datenanalyse der Schlüssel.

Was bedeutet Datenanalyse im Fitnessstudio konkret?

Datenanalyse ist kein Selbstzweck. Im Studiokontext geht es darum, aus den täglich anfallenden Informationen (Mitgliederbesuche, Buchungsverhalten, Vertragslaufzeiten, Umsatzentwicklung usw.) verwertbare Schlüsse zu ziehen. Das ist etwas ganz anderes, als einfach nur Zahlen zu sammeln und diese einmal im Quartal in eine Tabelle einzutragen.

Professionelle Datenanalyse bedeutet: ständige Erfassung, strukturierte Auswertung und direkte Anbindung an operative Entscheidungen. Welche Kurse sind unterausgelastet? Welche Mitgliedergruppen kündigen besonders früh? An welchen Wochentagen liegt die Geräteauslastung unter 40 Prozent? Solche Fragen lassen sich ohne belastbare Daten leider nicht beantworten, wie hier auf medocheck.com erklärt wird.

Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist das sogenannte Controlling, also die regelmäßige Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Werten. Wer in seinem Studio monatlich seine Churn Rate (Kündigungsquote) mit dem Branchendurchschnitt vergleicht, sieht schnell, ob seine Bindungsmaßnahmen wirken oder nicht.

Die wichtigsten Kennzahlen und was sie aussagen

Die Kennzahlen im Fitnessstudiobetrieb sind nicht gleich wichtig. Bestimmte Key Performance Indicators (KPI) haben sich hier als besonders gewinnversprechend herauskristallisiert.

Beispiel: Besuchshäufigkeit. Wer in den ersten drei Monaten weniger als acht Besuche hat, kündigt mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit innerhalb des ersten Jahres. Diese Besuchshäufigkeit lässt sich wunderbar tracken und für automatisierte Reaktivierungsmaßnahmen einsetzen. Der Customer Lifetime Value (CLV) gibt an, wie viel Umsatz ein Mitglied in der gesamten Vertragslaufzeit macht. Wer diesen Wert kennt, kann durchaus klug entscheiden, wie viel Akquisebudget pro Neukunde sinnvoll ist.

Die Auslastung nach Fläche und Zeit hilft, Personalplanung und Kursangebot besser zu steuern. Gerade in Zeiten steigender Energiekosten ist es wichtig zu wissen, welche Bereiche eines Studios wann tatsächlich genutzt werden.

Trotz zunehmenden Wettbewerbs durch Digitalanbieter hat der europäische Fitnessmarkt stabile Mitgliederzahlen. Studios, die ihre Kennzahlen aktiv steuern, haben es in diesem Marktumfeld deutlich leichter.

Reporting und Controlling als Grundlage strategischer Entscheidungen

Ein gutes Reporting trennt operative Themen von strategischen Themen. Operative Berichte über tagesaktuelle Kursauslastungen oder offene Lastschriften geben schnelle Informationen für das Tagesgeschäft. Strategische Reports über Mitgliederentwicklung nach Altersgruppen, Umsatzentwicklung über mehrere Quartale bieten Entscheidungsgrundlagen für mittelfristige Entscheidungen wie Preisanpassungen, Kursreformen, Investitionen in neue Geräte.

Die meisten Systeme zur Mitgliederverwaltung bringen entsprechende Auswertungsfunktionen bereits mit.Das Problem liegt weniger in der fehlenden Technik als in der fehlenden Struktur: Wer keine klaren Verantwortlichkeiten für die Datenauswertung festlegt, wertet schlicht nicht aus.

Bewährt hat sich ein fester monatlicher Reviewtermin, in dem vier bis sechs Kernkennzahlen besprochen und sofort Maßnahmen beschlossen werden. Kursleiter und Empfangsteam arbeiten dabei mit kurzfristigen Feedbackwerten, die Geschäftsführung mit Trenddaten über längere Zeiträume.

Studios, die diesen Prozess konsequent eingeführt haben, berichten von einer besseren Planbarkeit und einer höheren Mitgliederzufriedenheit. Denn wer genau weiß, was seine Mitglieder wollen, kann besser reagieren als Wettbewerber, die sich nur auf ihr Bauchgefühl verlassen müssen.

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