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Mechanische Kunststoffprüfung

Kunststoffteile

Foto: ssp48

Anzeige Die moderne Kunststofftechnik ist ein wichtigerer Bestandteil der Industrie. Bei vielen Leichtbauteilen und verwandten Strukturen nimmt die Kunststofftechnik einen bedeutenden Prozessschritt ein. In der Literatur wird die Kunststofftechnik auch als eigenständiges Gebiet der Ingenieurstechnik anerkannt. Dieser Bereich wird hinsichtlich seines hohen Wachstumspotenzial aufgrund seiner großen Bedeutung immer noch von weiten Teilen der Industrie unterschätzt. Insbesondere dort, wo es um die Herstellung von komplexen Leichtbauteilen aus polymeren Werkstoffen geht, braucht es die Kunststofftechnik.

Besondere Bedeutung findet sie unter dem Begriff des Kunststoffengineering, wo sie einen eigenen Schritt einnimmt. Um die Qualitätssicherung von kunststoff-technischen Produkten sicherstellen zu können, sind diese bestimmten Prüfverfahren unterworfen. Es sind Fragestellungen im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung zu stellen. Kunststoffteile sind in der Praxis hohen Temperaturbelastungen ausgestellt. Diese Belastungen sind aber nur kurzfristig. Aufgrund der meist hohen Frequenzzahl kann diese Belastung aber sehr intensiv sein. Wenn bei hoher Frequenz und gleichzeitig tiefer Temperatur der Kunststoff steif wird, dann muss diese Gesamtsteifheit ausgetestet werden. Ebenso muss der langzeitige Effekt den gesetzmäßigen Regeln entsprechen. In diesem weiten Kontext ist auch die Permeation zu beachten. Unter diesem Begriff versteht man den Vorgang, bei dem ein Stoff einen Festkörper durchdringt. Dabei ist die Triebkraft ein Gradient des chemischen Potenzialen des Permeates und wird in unterschiedlichen Modellaufbereitungen infolge messbarer Konzentrationen ersetzt.

Voraussetzungen für eine werkstoffgerechte Konstruktion

Die Grundlage für eine werkstoffgerechte Konstruktion ist die mechanische Kunststoffprüfung. Sie gilt als Voraussetzung für eine fehlerfreie Anwendung von Halb- und Fertigerzeugnissen der Industrie, welche aus polymeren Werkstoffen gebaut werden. Um die Werkstoffprüfung ordnungsgemäß durchführen zu können, braucht es Kompetenzen und Fachkenntnisse zu den wichtigsten Standardprüfverfahren. In speziellen Seminaren erlernen Ingenieure Spezialwissen bezugnehmend zur Anwendung von Kunststoffwerten oder Simulationsprozessen. Ebenso braucht es Spezialkenntnisse im Zusammenhang mit dem Erkennen von Konstruktionsfehlern, um frühzeitig die Auswirkungen von Fehlerquellen erkennen zu können. Die moderne Kunststoffdiagnostik ist heute bereits ein wesentlicher Bestandteil des Lehrplans von angehenden Ingenieuren in der Werkstofftechnologie.

Wichtige Kenntnisse im Bereich der Werkstoffprüfung

Zu den wichtigsten Kenntnissen im Bereich der Werkstoffprüfung zählen Fachkenntnisse über die Verfahren zur mechanischen Kunststoffprüfung. Weiters muss Basiswissen über die wichtigsten Kenngrößen erlangt werden. Die Kenntnis über unterschiedliche Prüfungsverfahren (wie zum Beispiel das Druck- und Biegeprüfverfahren) ist essenziell.

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