Verband fordert schnelle Umsetzung der Start-up-Strategie

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Gründer in Deutschland fordern von der Bundesregierung ein deutlich höheres Reformtempo.
„Mit der Einladung von Vertretern aus dem Startup-Ökosystem zur Kabinettsklausur demonstriert die Bundesregierung ernsthaftes Interesse an dem Zukunftsthema“, sagte der Geschäftsführer des Start-up-Verbandes, Christoph Stresing, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Signale wie die jüngst beschlossene „Start-up- und Scale-up-Strategie“ reichten aber nicht aus. Jetzt müsse es um die schnelle und ambitionierte Umsetzung gehen, so Stresing. Die Zeit laufe gegen uns.
Nach Einschätzung des Verbandes muss es vor allem darum gehen, mehr Kapital für Wachstumsunternehmen zu mobilisieren. „Wir haben kein Kapitalproblem, sondern ein Allokationsproblem: Das Geld ist da, wird aber bisher noch nicht hinreichend zukunftsorientiert investiert“, so Stresing. Ein maßgeblicher Hebel sei hier der Bereich der Altersvorsorge, sagte er und sprach sich dafür aus, die Anlageklasse Wagniskapital stärker für alle drei Säulen der Altersvorsorge zu öffnen. Davon würden nicht nur Wachstumsunternehmen profitieren, sondern auch die Anleger selbst.
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