Unfall unter Drogeneinfluss bei Northeim verletzt zwei Personen
Ein 21-Jähriger hat auf der Kreisstraße 414 zwischen Levershausen und Suterode einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach Angaben der Polizei Northeim kam der Fahrer in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw eines 61-jährigen Mannes.
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Bei der anschließenden Verkehrsunfallaufnahme um 16:22 Uhr am 6. November reagierte ein freiwilliger Urintest des 21-Jährigen positiv auf THC. Die Polizei entnahm eine Blutprobe und untersagte dem Mann die Weiterfahrt.
Der Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt, beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.
Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei Northeim führt die Untersuchungen zu dem Vorfall weiter.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur




2 Kommentare
Wieder einmal eine absolut lächerliche Berichterstattung.
Die Überschrift „Unfall unter Drogeneinfluss bei Northeim verletzt zwei Personen“ ist schlichtweg irreführend und clickgeil.
Nirgends steht auch nur ein Wort davon, dass der Fahrer akute Ausfallerscheinungen hatte oder zum Unfallzeitpunkt tatsächlich unter Einfluss stand. Stattdessen wird suggeriert, der junge Mann habe high am Steuer gesessen – nur weil er Tage zuvor gekifft haben könnte und sich in seiner Naivität freiwillig testen ließ.
Klassische Panikmache statt Journalismus. Traurig, aber erwartbar.
Liebe Redaktion,
mit Verlaub: Die Überschrift „Unfall unter Drogeneinfluss bei Northeim verletzt zwei Personen“ ist grob irreführend und gehört dringend korrigiert.
Im gesamten Artikel findet sich kein einziger Hinweis darauf, dass der Fahrer zum Unfallzeitpunkt akut beeinträchtigt war oder Ausfallerscheinungen zeigte. Ein positiver THC-Wert aus einer freiwilligen Probe beweist lediglich Konsum Tage zuvor – kein „Fahren unter Drogeneinfluss“.
Solche reißerischen Überschriften suggerieren eine Kausalität, die schlicht nicht belegt ist. Das ist kein Journalismus, das ist Panikmache auf Kosten von Fakten und Fairness.
Ich würde mich über eine sachliche Richtigstellung freuen – genau wie über eine Diskussion, die den Namen auch verdient.