Tödlicher Pedelec-Unfall und weitere Vorfälle im Landkreis Rotenburg
Im Landkreis Rotenburg hat es am Wochenende mehrere teils schwere Verkehrsunfälle und Gewaltdelikte gegeben. Die Polizeiinspektion Rotenburg berichtete von einem tödlichen Unfall einer Pedelecfahrerin in Gnarrenburg sowie einem schweren Verkehrsunfall in Steinfeld.
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In Gnarrenburg wurde am Samstag auf einem Schotterweg zwischen Dahldorf und Kuhstedt eine 81-jährige Frau leblos neben ihrem Pedelec aufgefunden.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei stieß sie unglücklich gegen einen über den Weg ragenden Ast und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, denen sie noch am Unfallort erlag. Die Polizei in Bremervörde bittet unter der Telefonnummer 04761/7489115 um Hinweise.
Bereits am Freitagabend gegen 18:30 Uhr verletzte sich ein 34-jähriger Motorradfahrer aus Rotenburg bei einem Überholmanöver auf der Strecke zwischen Wehldorf und Brüttendorf in Gyhum leicht.
Er war ins Schleudern geraten und gestürzt, als ein vor ihm fahrender Pkw ebenfalls zum Überholen ausscherte. In Steinfeld kam es am Sonntag gegen 05:30 Uhr zu einem schweren Unfall, bei dem ein 21-jähriger Autofahrer aus der Samtgemeinde Tarmstedt aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.
Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die L132 musste kurzzeitig voll gesperrt werden.
Neben den Verkehrsunfällen meldete die Polizei auch zwei Fälle von Bedrohungen.
In Bremervörde eskalierte am frühen Sonntagmorgen ein Streit zwischen Nachbarn. Ein 40-jähriger alkoholisierter Täter bedrohte seine beiden Nachbarn mit einer sogenannten Pfefferpistole und verletzte sie.
Die Beamten stellten die Waffe sowie weitere Waffen und verbotene Betäubungsmittel sicher. Am späten Abend des 4. Juli bedrohte ein 19-jähriger Mann am Bahnhof in Rotenburg mehrere Personen mit einem großen Küchenmesser.
Die Opfer konnten auf Fahrrädern fliehen. Der alkoholisierte Tatverdächtige (über zwei Promille) wurde von der Polizei gestellt.
Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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