Nachrichten

Schwesig: Privatisierung von Zahnarztkosten „völlig inakzeptabel“

via dts Nachrichtenagentur

In der SPD wird die Kritik an verschiedenen Vorstößen aus der CDU zu Einschnitten im Sozialstaat lauter.

„Ich bin entsetzt über die immer neuen Attacken aus der Union auf den Sozialstaat und den Zusammenhalt in Deutschland“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe).

Die meisten Arbeitnehmer zeigten „jeden Tag vollen Einsatz“, sagte Schwesig: „Und sie gehen auch nur zum Arzt, wenn sie wirklich krank sind. Offenbar haben einige in der Union den Kontakt zur Arbeitswelt verloren.“

Als „völlig inakzeptabel“ wies Schwesig den Vorschlag des CDU-Wirtschaftsrates zur Privatisierung von Zahnarztkosten zurück. „Es kann nicht sein, dass Menschen aus Angst vor der Rechnung nicht mehr zum Zahnarzt gehen“, sagte Schwesig: „Gesunde Zähne dürfen keine Frage des Geldbeutels sein.“

Anzeige

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Teilzeit-Debatte: Connemann bedauert "Lifestyle"-Formulierung

Nächster Artikel

Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (03.02.2026)

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.